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behufs rechtzeitiger Ertheilung des Religions-Unterrichts, der Ucberrest
aber zu andern mildthätigen Zwecken verwendet werde.
Joh. Dietrich Schütte,
Kaufmann, legirte 1821 dem Berliner Friedrichs-Waisenhanse 200 Thlr.:
die Zinsen sollen jährlich dem Knaben, der das beste Zeugniß der Lehrer
haben würde, (auch mehrmals) gegeben, für denselben aufbewahrt und
nach Beendigung der Lehrjahre ausgehändigt werden; sollte der Knabe
früher sterben, so ist sein Eigenthum zur Prämie für den nächstbesten
Zögling zn benutzen.
Schütz sches Familien Stipendium.
von dem Thierarzte Schütz mit seinem aus zwei Wohnhäusern in
Aachen bestehenden Jmmobiliar-Bermögen begründet, für die Descen
denten seiner und der Geschwister feiner Ehefrau und zwar für Knaben,
welche sich dem Priestcrstande, und für Mädchen, welche sich dem Klo
sterleben widmen. Die Berleihung steht dem Verwaltnngs-Rathe der
Studien-Stiftungen in Köln zu.
Ş ch ü tz - M a n d e » b e r g sche Stiftung.
Prediger Mandenberg zu Gottberg (Lisco Ş. 161. 295.) begrün
dete 1717 mittelst Testaments für seine und seiner Gattin geb. Schütz
Familie eine Stiftung, ans welcher Personen, die den Namen Man
denberg oder Schütz führen, ein Universitäts-Stipendium im Betrage
von 50—70 Thlr. beziehen, auch etwa 100 Thlr. jährlich an Unter
stützungen für Frauen und sonstige Verwandte gereicht werden. Das
Kammergericht ist Aufsichtsbehörde dieser „S chütz-Mandenberg-
schen Stiftung".
Gottlieb Schütze.
zu Magdeburg (t 1836) setzte 10,000 Thlr. Gold mit der Bestim
mung aus, daß das Kapital vom Magistrat zu Magdeburg verwaltet
und der Zinsbetrag jährlich unter sogenannte verschämte Arme vertheilt
würde. Der Ertrag (400 Thlr.) wird jährlich an 40—42 Hilfsbe
dürftige, 50 Thlr. Gold werden am I. Januar an die im Armenhause
befindlichen Personen vertheilt. — Bon einem Schütz eschen Legat von
2000 Thlr. Gold erhalten die Prediger der Heiligen Geistkirche je
20 Thlr., das Uebrige die Kirchenkaffr.
Swützei» Sterbekasse in Schwerin a. W.
Sie hat einen Fonds von 2100 Thlr.
Şchnbmacher Begräbiüßkasse zu Aordhauseii.
mit 1950 Mitgliedern, welche jährlich 4000 Thlr. Beiträge zahlen,
und 6300 Thlr. Kapital. Der wöcheutliche Beitrag eines Mitgliedes
beträgt l j Sgr. An Anssteuer werden gezahlt im ersten Jahre 10,
im zweiten 15, im dritten 21 Thlr.; nach Ablauf von 3 Jahren 28,
nach Ablauf von 13 Jahren 40 Thlr. Der 16 te Theil aller Mit
glieder ist beitragsfrei, doch tritt diese Vergünstigung erst nach 18 Iah-