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welche sich dem Forstfache, der Feldwirlhschaft oder der Gärtnerei wid
men, oder in das Schullehrer-Seminar eintreten wollen, bleiben bis
zum 17ten Jahre in der Anstalt. Durch Einzahlung eines Kapitals,
das Anfangs zu 1500 Thlr. bestimmt war, später' aus 2500 Thlr.
und neuerdings auf 3000 Thlr. erhöht worden ist, sind 39 Zöglings-
Stellen begründet. Darunter a) 1 von König Friedrich Wilhelm III.,
W 6 von dem General-Postamt, c) 7 von dem Königl. Finanz-Mini
sterium (5 von der General-Verwaltung der Domainen und Forsten
für Söhne von Forstbeamtcn, d) 3 von dem Königl. Kultus-Ministe
rium für Schullehrer-Söhne, e) 1 von dem Königl. Ober-Stallmeister,
0 2 vom Königl. Justiz-Ministerium, g) 2 von dem f Staats-Rath
Ģrafen v. Jtzen plitz zu Kunersdorf für Söhne von Kombattanten
des Befreiungskrieges. Noch hat die Wittwe des Zimmermcisters
Era atz in Potsdam die Anstalt jrait Erben ihres Vermögens mit der
Bestimmung eingesetzt, daß von den Zinsen verwaisete Söhne von Mit
gliedern des Zimmergcwcrks erlogen werden sollen. Das Vermögen
der Anstalt beträgt jetzt 93,000 Thlr., das der Craatzschen Stiftung
6000 Thlr. S. v. Reuß.
v. Wakenitz scher StipendicnFondS.
Prälat Albrecht v. Wakcnitz legirtc (1632) 6000 fl., und bestimmte
^ Zinsen zu sechs Stipendien. Der v. Wakcnitz zuKlevcnow prä-
şintirt, und die Universität Greifswald entscheidet nach abgehaltener
Prüfung über die Würdigkeit. Der Fonds betrug 1838 (Koch II. 357)
3450 Thlr. an Kapital, und das einzelne Stipcndinni 25 Thlr.
K. v. Waldow,
Hauptmann (+ 1747), überwies den, damals gegründeten Waisenhause
zu Züllichau (s. d.) die im Sternberger Kreise gelegenen Güter Neu
dorf und Randen im Uinfange von fast 10,00Q Morgen.
Anton v. Wallenburg.
şļdt zu Kamenz, schenkte in den Jahren 1584 und 1592 zur Spei
sung der Armen in Neisse und zu Darlehnep an junge arme Hand
werker 200 Thlr. 11 " ^ '
Graf v. Walleurodtsche Stipendien-^tiftung.
Zum Genusse sind berufen junge àie aus a) der v. W álten
lo dt scheu Familie; b) der v. Äuer scheu Familie, aus dem Fuchs-
brgschen Hause, we>m sic von einer v. d. Groeben geboren sind; c)
öer v. Eulen bürg scheu und d) der v. d. Gr oc ben scheu Familie
aus dem Weßlienenschen Hause, vom vollendeten 13. bis znni zurück
legten 18. Lebensjahre, fünf Jahre hindurch, jedoch nur alsdann und
>o lange, als sie sich den Studien widmen und kein anderes Metier
^wählen. Kurator der Stiftung ist (1865) der Tribunals-Sekretär
Ad lo ff.
v. Wall ear odtsches Hospital zn Tapian.
Ein Bürger-Hospital, 1619 begründet und zur Aufnahme von sechs
Personen geeignet. Vermögen der Anstalt 33; Thlr.