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weit davon entfernt unterzugehen. Der Bericht wer die Magnoliastatiou
vom Jahre 1886/87 erwähnt auch, das; die Centralfabrik Soledad, welche am
Flusse Caunav bei Ciensuegoê liegt und den Herren Atki ns L Co in Boston
gehört, mit zwiefacher Pressung arbeitet und den Sa, m üblicher Weise
verarbeitet. Di- Ergebnisse der Ernte 1885/87 seien folgende gerne,m:
Saft aus beni Rohre . ,
Dichtigkeit nach Beaumó
Polarisation bes Saftes
Reinheits-Coäffieient. .
Zucker iin Safte . . .
I. Produkt vom Rohre
dessen Gehalt
II. Produkt vom Rohre
dessen Gehalt ....
überhaupt Zucker vom Rohr
Gehalt des ersten Ablaufs .
Gehalt des zweiten Ablaufs
e?
66,79
9,40
15.29
88.30
10,21
7,89
96,61
1,49
88,00
9,38
50,36
38,10'
6%
66,73
10,17
16,32
88,86
10,89
8,50
96,70
1,53
86,60
10,03
53,63
38,00
66,94
10,70
17.10
88.43
11.44
9,02
96,40
1,82
86,80
10,84
54.10
41,50
S3
65,77
11,00
17,46
88,10
11,48
8,88
96,60
1,75
86,80
10,63
53,20
39,70
65,25
11.19
18.20
90,00
11.87
8,98
96,31
2,08
86.87
11,06
54,56
40,43
66,30
10,49
16,87
88,74
11,18
8,66
96,52
1,74
87,01
10,40
53,17
39,55
Endlich möge noch einer Correspondenz vom Jahre 1886 Erwähnung
geschehen, worin neben der zweifachen auch eine dreifach e Pressung als
ein neuerer Fortschritt bezeichnet wird \ bei der einfachen Pressung gewinne
iimn 7'///o, bei bei; alveiceli 9 bi8 10% unb e8 uetblieben mit
etwa 8 o/o in der Bagasse.
&et mi8 bei; Wlße fomiiicnbe Goß iß #8 bind) 310^^)61(6 net=
unreinigt. Durch das Mikroskop soll auch nachgewiesen sein, dag sich in
dem Zellgewebe des Rohres der Zucker erystallisirt in Zellen mit dünnen
#eibeio'önbeii ootßnbet, ou8 beneit beioiibetS ba8 Símete be8 3^0^68
beße#, luöiimib bo8 mbniiiiii, ^eitin, gaibßoße ii. ß iu. ßd) meljt m ben
der Rinde näher liegenden dickwandigen Zellen sammele. Der ^ruck der
Walzen in der Mühle zerstöre das Zellgewebe, mache den Saft zum
Sammler aller fremden Stosse und begünstige dadurch die Gährung, welche
weitere Verluste verursache. Bei zweifacher Pressung verfährt man. auch
wohl so, dag man das einmal abgepreßte Rohr mit etwa-, Wasser, sei ew
kaltes oder warmes, oder mit Dampf, oder mit verdünntem Safte anfeuchtet.
Dieses Verfahren hat, angeblich bereits seit einer Reihe von Zähren, zu