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aufzuhalten, sie mit ihrem Gegenstemmen davon zurückprallt.
Sie dient auf jede Weise dazu, eine politische Regsamkeit
im Volke jetzt zu erhalten, deren Kraft sie kaum brechen,
deren Richtung sie nicht bewältigen kann.
Unb sollen wir dasjenige bezeichnen, waö, nach unserer
aufrichtigen Ueberzeugung, den Strom der politischen Meinung
bestärkt und allgemein wider die Regierung gewendet
hat, so nennen wir, ohne Bedenken, die Censur; denn es
ist eine eben so unläugbare als auffallende Thatsache, daß,
während unter Preßfreiheit es niemals, selbst einer schlechten
Sache, an kräftigen Wortführern gefehlt hat, dagegen
unter der Censur keine wirksame Stimme für eine so humane
und wohlwollende Regierung, als wofür die preußische
anerkannt werden muß, sich erheben kann. Eine vollständige
Unterdrückung aller öffentlichen Besprechung der
Regierungsmaßregeln durch die Presse ist zwar eine Gewaltthat,
hat jedoch einen Sinn; denn alsdann läßt die
Regierung die Presse überhaupt nicht als Macht bestehen
und hat sie weder für noch wider sich. Wenn man aber
dies nicht will, sondern politische Erörterung gestattet, alsdann
ist unbedingte Preßfreiheit das einzige Mittel, einen
Antheil an jener Macht, welche die Presse alsbald erlangt,
für die Regierung zu gewinnen. Eine Censur, wie die
preußische, gestattet, daß man rede, will aber das Was und
Wie vorschreiben. Aber die Vernunft, welche, zwar unwillig,
einem Machtgebot des Schweigens gehorcht, empört
sich gegen eine Willkür, die in ihre inneren, unwandelbaren
Gesetze eingreifen, ihr Wesen verfälschen möchte. Die