RUSSLAND — Sociale, Gewerbe- und Handelsverhältnisse. gg
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von Seb V bekanntlich durch die Russen selbst im Hafen
BclnfFe zweiten (dritten) Ranges von je 10 Kan.; endlich 15 Kri^sdamper
von denen etwa die Hälfte vom Rang einer Fregatte imd
mit Jiombenkanonen bewaffiiet. Die ganze Pontusflotte trug 2800 K.
Nach dem neuen Pariser Friedensvertrage darf keine Kriegsflotte
auf dem schwarzen Meere bestehen. Zufolge üebereinkunft zwischen
Kussland und den Pforte hält jeder dieser beiden Staaten blos 6 leichte
K egsselnffe m demselben, während England, Frankreich und Oester-ÜÜÄP
Sociale, Gewerbs. und Haiidelsverliaitnisse.
Allgemeine Bemerknngen. Von dem gesammten urbaren Lande
gehören etwa %« der Krone oder dem Adel, und von der BevSlkernng
sind pgen 45 M.llionen Menschen leibeigen oder mindestens
sobl . G^^ratsahl der unfreien Bauern (männlichen Ge-<j..r
8r!i?^P^Grechnet ward, so befanden sich also
A I roz. im Zustande der Unfreiheit. Davon waren :
9'457,000 Dagegen:
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Zusammen 22’488,300 Leute . 205,600 == % -
Rlezu Beamte, Heer, Adel etc.
Diese Notiz, wie ungenau auch die einzelnen Ziffern sein mögen,
kennzeichnet die allgemeinen Zustände. Nach einer Angabe von 1850
^*e damals die Zabi der eigentlichen Kronbauern 7’825,000 gewesen
Cweiblich: 8'180,000). Die Leibeigenen, welche Privaten gehören,
«tragen in Bessarabien nur 2 Proz. der Bevölkerung, im Gouvernement
Orenburg 13 Proz., in Moskau 51, in Podolien 61, in Tula sogar 75
J'oz. ! Ein einziger Private besitzt 150,000 Leibeigene; Besitzer von
« w als 20,000 gibt es 6, von 10 — 20,000 23 u. s. f., zwischen
tmd 3000 244 Besitzer. — In den deutschen Ostseeprovinzen be-