fullscreen : Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

DEUTSCHLAND.  —  Bayern  (Land  und  Leute).

225

Regierungsbezirke  Q.-M.
,  lüb,22
Uherpfalz  und  Regensburg  .  175,4(5
Obertranken  127,(54
Mitteilranken  157¡72
Lnterfranken  u.  Aschatfenb.  1(52,41
Schwaben  und  Neuburg  .  .  171,(54

Bevölkerung
^18  1855  1858  T86Í~"
44(5,1(58  587,  :m  595,129  608,069
409,481  471,900  479,341  485,895
394,954  499,913  509,770  51(5,743
437,838  533,587  537,492  545,285
501,212  589,076  598,534  601,758
487,951  561,576  570,492  576,758

Zus.  1,390,23  3*707,966  4*541,456  4*615,748  4*689,837
rannhenzahl  1  131,051.  Es  kamen  sonach  4,15  Personen  auf  die
^amilie.  Dem  Militärstande  beigezählt  wurden  114,48(5  Individuen,
^ahl  der  Taubstummen  27  70,  der  Blinden  2691.  —  Man  rechnet  durchschnittlich ­
  :

1  rauungen:  1  auf  154  Einw.  (in  der  Pfalz  1  auf  138  Einw.)
Geburten,  1  -  28,6  -  -  -  -  1  -  26  1  -
St  erb  fälle:  1  -  34,5  -  -  _  -  1  -  ;(8’,5  -
Auf  1000Mädchen  bei  den  ehelichen  Geburten  1069  Knaben,
■  -  -  -  -unehelichen  -  1040
Verhältniss  der  Geschlechter:  490  männl.  zu  510  weibl.  Einw.
Im  J.  18*'/«»  zählte  man:  Geburten  167,080  (dav.  86,191  Knab  ,
ho,886  Mädch.  —  ehel.  129,491,  unehel.  37,589,  unter  letzten  19,061
Knab.,  1  8,528  Mäd.  ;  —  von  den  Unehel.:  in  der  Pfalz  nur  2254,  in
Oberbayern  7554:  —  Todtgeborene  :  3120  Knab.  2357  Mäd.  (worunter ­
  714  u.  549  unehel.)  —  Trauungen  35,257.  —  Ehescheidungen  263.
--  Sterbfälle  137,124  (70,173  männl.  66,951  weibl.,  —  davon  unter
29,982  Knab.,  32,977  Mäd.  Ueberschuss  der  Geburten

Früherer  Bevölkerung  »stand  resp.  Zunahme:

1815  (ungenau):  3*560,000
1818  (ebenso):  3*707,966
1834:  4*246,778

1837  :
1840  :
1843  :

1846  :  4*504,874
1S49  :  4*520,751
1852  :  4*559,452

4*315,469
4*370,977
4*440,327
Bei  den  Zählungen  von  1858  u.  61  ergab  sich  sonach  eine  Zunahme
von  74,  192  resp.  73,000  Individuen,  dagegen  war  bei  der  von  1855  eine
ansehnliche  Verminderung  eingetreten.  Diese  letzte  rührte  hauptsächlich ­
  von  der  Pfalz  her.  Gerade  hier  hatte  früher  die  Einwohnerzahl
}'  eitau8  am  meisten  zugenommen.  1814  umfassten  die  Gemeinden,  welche
jetzt  denPfalzkreis  bilden,  erst  429,695  Menschen;  1849  aber616,370.
yj!  ergaben  sich  bis  1  858  (soweit  constatirt,  zum  ersten  Male  seit
irhunderten!)  Verminderungen,  und  zwar  in  den  3  Jahren  1852—
'  ->  allem  um  die  enorme  Menge  von  22,045  Menschen.  In  der  letzten
eriode  tritt  endlich  wieder  eine  Besserung  ein.
Auswanderung.  Bis  1830  war  die  Zahl  der  Einwanderer  jener  der
usvvanderer  etwa  gleich  (in  der  Pfalz  sogar  stärker,.  Dann  :

1!^!***—durchschnittlich
1835—43  —
1843—51
1851—55
1855—60
(1835—60  im  Ganzen
StatiBÜk.  4.  Aufl.

Einwanderer  Auswanderer

278
1,080
933
695,4
865,6
24,176
1,056
1,084

2,107
5,356
11,282
17,329,6
6,715
244,232
5,026
2.933

Vermögen  jedes
Auswanderers
430  fl.
313  -
233  -
235  -
306  -
61*937,487  -)
432  -

15
            
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