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Es fragt sich nun zunächst, wer trägt den Zoll,
die inländischen Konsumenten oder die ausländischen
Produzenten? Jedenfalls die erstere Gruppe, so lange
das Inland allein den Konsum nicht decken kann.
Dieser Punkt ist also zunächst zu untersuchen.
Der voraussichtliche Jahreskonsum in Deutschland
wird 1904 rund ca. 20700 = 18000 -f- 15 % tons
betragen. In Deutschland können in
Rheinfelden
Alluminiumindustrie(Carbid) 4000 tons
Elektrochemische Werke . 4000 „
Lechbruck 1500 »
Lauffen 600 „
Brandenburg 1200 „
Freyung 2000 „
13300 tons
produziert werden.
Ein Import von ca. 7400 tons = 35,7 % des
gesamten Konsums ist demnach auch in der ersten
Zeit trotz des Zolles erforderlich. Infolgedessen werden
die ausländischen Produzenten, in der ersten Zeit
wenigstens, den Zoll nicht übernehmen, sondern die
Konsumenten damit belasten, zumal da sie bei den
heutigen sehr gedrückten Preisen kaum die Selbstkosten
bestreiten können. Die nächste Folge wird
also ein Steigen des Carbi dp reises um die Höhe des
Zolles, nämlich um 4 Mk. pro 100 Kilo = 18 % des
Wertes sein (von 22 Mk. aut 26 Mk.), vorausgesetzt
den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass die Carbidpreise
im Frühjahr 1904 auf der Höhe von 22 Mk. sich halten
können. Von Seiten der Konsumenten, speziell von den
Acetylenapparatefabrikanten wird aber eine Belastung
durch den Zoll als ausserordenlich nachteilig für die Entwicklung
des Konsums hingestellt. Die Berechtigung