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hatten den alten gegenüber den Vorteil, dass sie
leistungsfähiger waren, ca. 12—20 % weniger Material
verbrauchten, ganz besonders aber an Elektrodenkohlen
sparten. Dahinzu kam noch, dass die Oefen weniger
Bedienung und Reparaturen verlangten.
Zugleich wurden auch die Löhne eines Teils des
Arbeiterpersonals herabgesetzt. Im Nachstehenden
mögen die Zahlenangaben der Selbstkosten folgen.
(Inbetreff der mit römischen Ziffern bezeichneten Angaben
siehe weiter unten).
Produktion aus
alten Oefen neuen Oefen
Materialien . . . 1.
Gehälter 2.
Löhne 3.
Transportkosten 4.
Generalunkosten 5.
Abschreibungen 6.
124
64
47
200
435 M.
a) 60,90
c) I 29
d) 6,10
e) 77,00
D -
172,00
Meran
I. 52,00
II. 10,70
III. 15,30
IV. 2,60
V. 70,60
VI. 26,30
172,00
Hierzu ist folgendes zu bemerken : Die ganz unverhältnismässige
Höhe der Materialkosten bei 1. gegenüber
a) wird durch den ausserordentlichen Abbrand
der für diese Fabrik sehr teuren Elektroden und die
Materialersparnis von 15—20 % bestimmt. Der Unterschied
zwischen 2., 3. und b), c) beruht darauf, dass
die Löhne, wie schon erwähnt, herabgesetzt worden
sind, die Oefen eine geringere Bedienung erforderten
und dass die Summe der festen Gehälter sich im Falle
b) auf eine grössere Produktionsmenge verteilte. Der
Unterschied zwischen 4. und d) scheint durch einen
s. Z. bereits geplanten Bahnanschluss erbracht woiden
zu sein, jedoch war es leider nicht möglich, hierüber
rechtzeitig Auskunft zu erhalten. Allgemein sei noch
bemerkt, dass den Zahlenangaben für den Betrieb mit
den alten Oefen nur die Erfahrung weniger Monate