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fast das ganze Netz der auf schweizerischem Gebiete bestehenden
Eisenbahnen auf einmal zurückzukaufen.*)
Und ebenso stützte sich darauf der frühere belgische
Eisenbahnminister Vandenpeereboom, als er den Plan des
Rückkaufs der grossen centralen Bahnen verteidigte; mit
folgenden Worten trat er für das Princip des Staatsbetriebes
ein: „Wenn man die leichteste Lösung vom verwaltungstechnischen
Standpuncte aus suchte, so würde
man zweifellos die Eisenbahnen verkaufen. Sie haben
1400 Millionen gekostet und sind heute 2000 Millionen
wert. Wenn man diesen Verkauf durchgeführt hätte, so
würde man sich nicht mehr um die Zukunft unseres
Budgets zu sorgen haben, da die ganze belgische Staatsschuld
beinahe davon gezahlt werden könnte, und man
hätte ausserdem keine Schwierigkeiten mehr mit der
Organisation einer so grossen Verwaltung. Aber es giebt
einen höheren Gesichtspunct : das Interesse der Industrie
und des Handels ! Man kann ohne Zweifel behaupten :
der ungeheure volkswirtschaftliche Aufschwung, den Sie
vor Augen sehen und der nicht nur in unserer Geschichte,
sondern vielleicht in der Geschichte aller Völker ohnegleichen
ist, beruht zum grössten Teil auf diesem gewaltigen
Arbeitsmittel, das in den Händen des Staates
ist. Meine Vorgänger und ich, wir haben seit 30 Jahren
bei unserer Geschäftsführung nur die Entwickelung der
Industrie im Auge gehabt. Heutzutage scheint man zu
bedauern, dass die Verwaltung nicht in den Händen von
Industriellen gelegen hat, die daraus mehrere Millionen
Profite gezogen hätten . . . Wenn erst einmal alle Eisenbahnlinien
im Besitz des Staates sind, dann kann ja die
Kammer darüber entscheiden, ob der Staat selbst die
Bahnen betreiben soll, oder ob er den Betrieb an Gesellschaften
abtreten soll ; aber ich wiederhole, dass an dem
Tage, an den man diesen Beschluss gefasst haben wird,
*) Botschaft des schweizerischen Bundesrats, pag. 42—73.