auf den vollen Arbeitsertrag in den socialistischen
Theorieen zwei scharf von einander getrennte Functionen:
eine positive und eine n^ative. Nach der einen erscheint
das mit dem Privateigentum an den Capitalien notwendig
verbundene Einkommen ohne Arbeit, als eine Ungerechtig
keit, die verschwinden piuss. Nach der anderen muss
jeder Arbeiter von dem Gesamterträge der Arbeit so viel
Werte zurückerhalten, wie er selbst durch seine Arbeit
geschaffen hat.
Dass es unter dem capitalistischen Systeme nicht der
Fall ist, ergiebt sich unbestreitbar aus all den Darlegungen,
die wir gemacht haben.
Sobald der Grund und Boden Privateigentum wird,
verlangt, wie Adam Smith sagt, der Eigentümer einen
Teil von jedem Product, das der Arbeiter darauf ziehen
oder ernten kann. Seine Rente ist der erste Abzug von
dem Product der auf die Cultur des Boden verwendeten
Arbeit. Das Product fast aller anderen Arbeit ist Gegen
stand desselben Abzugs zu gunsten des Profits.
Damit es anders werde, müssen die Arbeiter Eigen
tümer ihrer Arbeitsmittel werden und selbst die Producte
ihrer Arbeit verzehren oder das genaue Aequivalent dafür
erhalten.
Wollte man die Verallgemeinerung eines solchen Zu
standes auf der Basis des individuellen Eigentums er
hoffen — wir haben das in unserer Ausführung über
die industrielle Concentration gezeigt — so wäre das die
rückschrittlichste aller Utopieen. Ist aber andererseits mög
lich, dass die Formel des Rechts der Arbeiter auf den
vollen Ertrag ihrer Arbeit in einem socialistischen Staate
auf der Basis des gesellschaftlichen Eigentums ihre Ver
wirklichung erfährt? Und gesetzt den Fall, es sei möglich,
entspräche dann diese Verteilungsformel der Gerechtig
keit? Das sind die beiden schwierigen Fragen, die sich
vor uns erheben.