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Drittes Kapitel.
Waren in demselben Verhältnis abnimmt, worin ihr Preis zunimmt,
öder die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes ebenso rasch zunimmt
wie die Preiserhöhung, während die zirkulierende Warenmasse
konstant bleibt. Die Masse der Zirkulationsmittel kann fallen, weil
die Warenmasse rascher ab- oder die Umlaufsgeschwindigkeit
"ascher zunimmt als die Preise.
Bei allgemein faHenden Warenpreisen kann die Masse der Zir-
kulationsmittel gleichbleiben, wenn die Warenmasse in demselben
Verhältnis wächst, worin ihr Preis fällt, oder die Umlaufs-
Seschwindigkeit des Geldes in demselben Verhältnis abnimmt wie
lie Preise. Sie kann wachsen, wenn die Warenmasse rascher
Wächst oder die Zirkulationsgeschwindigkeit rascher abnimmt, als
die Warenpreise fallen.
Die Variationen der verschiedenen Faktoren können sich
Wechselseitig aufheben, so daß ihrer beständigen Unstetigkeit
Zum Trotz die zu realisierende Gesamtsumme der Warenpreise
<onstant bleibt, also auch die zirkulierende Geldmasse. Man findet
laher, namentlich bei Betrachtung etwas längerer Perioden, ein viel
Xonstanteres Durchschnittisniveau der in jedem Lande zirkulieren-
den Geldmasse und, mit Ausnahme starker Störungen, die perio-
lsch aus den Produktions- und Handelskrisen, seltener aus einem
Wechsel im Geldwert selbst entspringen, viel geringere Ab-
Yeichungen von diesem Durchschnittsniveau, als man nach dem
Augenschein erwarten sollte.
Das Gesetz, daß die Quantität der Zirkulationsmittel bestimmt
in durch die Preissumme der zirkulierenden Waren und die Durch-
“hnitisgeschwindigkeit des Geldumlaufes,’® kann auch SO aus.
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Ha 78 „Es gibt ein bestimmtes Maß und Verhältnis des Geldes, das für den
nn einer Nation erforderlich ist. Ein Mehr oder Minder würde diesen
Me Indern, Es ist das ebenso, wie in einem Kramladen eine bestimmte
na von Pfennigstücken erforderlich ist, um Silbermünzen zu wechseln
dicht sche Zahlungen zu begleichen, die mit den. kleinsten Silbermünzen
Wende zugleichen sind. ,.. Wie nun das Verhältnis der im Handel not-
Ihrer zen Pfennigstücke abhängt von der Zahl der Käufer, der Häufigkeit
Nün Käufe sowie auch hauptsächlich von dem Wert der kleinsten Silber-
Mmser 50 ist auch in ähnlicher Weise das Verhältnis des zur Fortführung
Äildern Handels notwendigen Hartgeldes (des gemünziten Goldes und
der 78) abhängig von der Häufigkeit der Tauschakte und von dem Betrage
Dont inzelnen Zahlungen.“ (William Petty:: „A Treatise on Taxes and
Ist Mbutions. London 1667“, p. 17.) Die Humesche Theorie wurde gegen
Uryau rt u. a, verteidigt von A. Young in seiner „Political Arithmetice. London
D 122 Wo ein eigenes Kapitel: „Prices depend on quantity of money“,
Statt SQQ. Ich bemerke „Zur Kritik der Politischen Oekonomie“, S, 149,
den Mor Ausgabe S. 176]: „Die Frage über die Quantität der zirkulieren-
'alsch Unze beseitigt er (A. Smith) stillschweigend, indem er das Geld ganz
; durch 2 bloße Ware behandelt.“ Dies gilt nur, soweit A. Smith ex officio
lich den Plan seines Werkes dazu verpflichtet] das Geld behandelt. Gelegent-
Jedoch, zum Beispiel in der Kritik der früheren Systeme der politischen
Das Kapital, ı