Full text : Antike Wirtschaftsgeschichte

ñus  Natur  und  Geisteswelt.
Jeder  Band  geheftet  ITC.  1.—,  in  Leinwand  gebunden  ITC.  1.25.

Kalender.  Der  Kalender,  von  Professor  Dr.  Walter  F.  wislicenus.
(Nr.  69.)
Erklärt  die  astronomischen  Erscheinungen,  die  für  unsere  Zeitrechnung  von  Bedeutung  sind,
und  schildert  die  historische  Entwicklung  des  Kalenderwesens  vom  römischen  Kalender  ausgehend, ­
  den  Werdegang  der  christlichen  Kalender  bis  auf  die  neueste  Zeit  verfolgend,  setzt
ihre  Einrichtungen  auseinander  und  lehrt  die  Berechnung  kalendarischer  Angaben  für  Vergangenheit ­
  und  Zukunft,  sie  durch  zahlreiche  Beispiele  erläuternd.
Kant.  Immanuel  Kant.  Darstellung  und  Würdigung,  von  Professor
Dr.  Oswald  Külpe.  2.  verb.  Auflage.  Mit  einem  Bildnisse  Kants.
(Nr.  146.)
Kant  hat  durch  seine  grundlegenden  Werke  ein  neues  Fundament  für  die  Philosophie  aller
Völker  und  Zeiten  geschaffen.  Dieses  in  seiner  Tragfähigkeit  für  moderne  Sdeen  darzustellen,
hat  sich  der  Verfasser  zur  Aufgabe  gestellt.  Es  ist  ihm  gelungen,  den  wirklichen  Kant  mit
historischer  Treue  zu  schildern  und  doch  auch  zu  beleuchten,  wie  die  Nachwelt  berufen  ist,
hinauszustreben  über  die  Anschauungen  des  gewaltigen  Denkers,  da  auch  er  ein  Kind  seiner
Zeit  ist  und  manche  seiner  Lehrmeinungen  vergänglicher  Art  sein  müssen.
s.  a.  Philosophie.
Kind,  psychologie  des  Kindes,  von  Professor  Robert  Gaupp.  Mit
18  Abbildungen.  (Hr.  213.)
Behandelt  nach  einem  Überblick  über  die  geschichtliche  Entwicklung  und  Methoden  der  Kinderpsychologie
  zunächst  das  Alter  von  der  Geburt  bis  zu  4  Jahren  unter  Betonung  der  erkenntnistheoretischen
  Eigenart  der  kinderpsychologischen  Untersuchungen,  danach  die  Psychologie  des
Schulkindes  unter  Hinweis  auf  die  Bedeutung  des  psychologischen  Versuchs  für  die  Erkenntnis
der  individuellen  Verschiedenheiten  im  Kindesalter  und  die  Fragen  der  Auffassung,  Gedächtnis
Erlernen  und  vergessen,  Ermüdung  und  Erholung  auf  Grund  der  Tatsachen  der  experimentellen ­
  Psychologie  und  Pädagogik,  während  ein  Anhang  die  Psychologie  des  geistig  abnormen
Kindes  behandelt.
s.  a.  Erziehung;  Jugendfürsorge.
Kinderpflege  s.  Säugling.
Knabenhandarbeit.  Die  Knabenhandarbeit  in  der  heutigen  Erziehung,
von  Seminardirektor  Dr.  stimin  pabst.  Mit21  Abbildungen  und  1  Titelbild. ­
  (TCr.  140.)
Gibt  einen  Überblick  über  die  Geschichte  des  Knabenhandarbeitsunterrichts,  untersucht  seine
Stellung  im  Lichte  der  modernen  pädagogischen  Strömungen  und  erhärtet  seinen  wert  als
Erziehungsmittel,  erörtert  sodann  die  Art  des  Betriebes  in  den  verschiedenen  Schulen  und  gibt
zum  Schlüsse  eine  vergleichende  Darstellung  der  Systeme  in  den  verschiedenen  Ländern.
Kolonien.  Die  deutschen  Kolonien.  (Land  und  Leute.)  von  Dr.  stdolf
heilborn.  2.  verbesserte  und  vermehrte  stuflage.  Mit  vielen  Abbildungen ­
  und  2  Karten.  (Rr.  98.)
Bringt  auf  engem  Baume  eine  durch  Abbildungen  und  Karten  unterstützte  wissenschaftlich
gründliche  Schilderung  der  deutschen  Kolonien  nach  Bodengestaltung  und  -beschaffenheit  und
seine  Bewässerung,  Fruchtbarkeit  und  Wegsamkeit  sowie  ihrer  Bewohner  nach  Nahrung  und
Kleidung,  Haus  und  Gemeindeleben,  Sitte  und  Becht,  Glaube  und  Aberglaube,  Arbeit  und
Vergnügen,  Handel  und  Gewerbe,  Waffen  und  Kampfesweise,  wobei  in  der  Neuauflage  besonders ­
  die  gegenwärtigen  wirtschaftlichen  Verhältnisse  eingehend  berücksichtigt  worden  sind.
s.  a.  England:  Pflanzen.
Konsumgenossenschaft.  Die  Konsumgenossenschaft,  von  Professor
Dr.  Franz  Staudinger.  (TCr.  222.)
Eine  von  sozial-technischen  und  sozial-ethischen  Grundgedanken  ausgehende  Darstellung  der
Konsumgenossenschaft,  deren  zentrale  Stellung  im  Genossenschaftswesen  erörtert,  deren  privatwirtschaftliche, ­
  volkswirtschaftliche,  soziale  und  moralische  Grundfaktoren  und  deren  Entwicklung ­
  geschildert  und  deren  Organisation,  Bechtsverhältnisse  und  Mängel  dargestellt  werden,
während  ein  Hinweis  auf  Art  und  Gründe  der  gegen  sie  geführten  Kämpfe  und  ein  Ausblick ­
  auf  die  technischen  Lntwicklungsmöglichkeiten  der  Genossenschaft  den  Abschluß  bilden.

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