Full text : Antike Wirtschaftsgeschichte

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ñus  Natur  und  Geifteswelt.
Jeder  Band  geheftet  ITT.  1.—,  in  Leinwand  gebunden  ITT.  1.25.

Kunst.  Deutsche  Kunst  im  täglichen  Leben  bis  zum  Schluffe  des  18.  Jahrhunderts. ­
  von  Professor  Dr.  Bertold  Haendcke.  Mit  63  5lbb.  (TTr.198.)
Zeigt  an  der  kjand  zahlreicher  ñbbildungen,  wie  die  angewandte  Kunst  im  Laufe  der  Jahrhunderte ­
  das  deutsche  Heim  in  Burg,  Schloß  und  haus  behaglich  gemacht  und  geschmückt  hat,
wie  die  Gebrauchs-  und  Luxusgegenstände  des  täglichen  Lebens  entstanden  sind  und  sich  gewandelt ­
  haben,  und  liefert  so  nicht  nur  einen  wichtigen  Beitrag  zur  deutschen  Kulturgeschichte,
sondern  auch  zur  Frage  der  künstlerischen  Erziehung  der  Gegenwart.
Kunstpflege  in  Haus  und  Heimat,  von  Superintendenten  Richard
Bürkner.  Mit  14  Ñbbildungen.  (Nr.  77.)
will,  ausgehend  von  der  Überzeugung,  daß  zu  einem  vollen  Menschensein  und  Volkstum  die
pflege  des  Schönen  unabweisbar  gehört,  die  Augen  zum  rechten  Sehen  öffnen  lehren  und  die
ganze  Lebensführung,  Kleidung  und  Häuslichkeit  ästhetisch  gestalten,  um  so  auch  zur  Erkenntnis
  dessen  zu  führen,  was  an  Heimatkunst  und  Heimatjchatz  zu  hegen  ist,  und  auf  diesem
großen  Gebiete  persönlichen  und  allgemeinen  ästhetischen  Lebens  ein  praktischer  Ratgeber  sein.
Die  ostasiatische  Kunst  und  ihre  Einwirkung  auf  Europa,  von
Direktor  Dr.  Richard  Graul.  Mit  49  ñbb.  und  1  voppeltafel.  (Rr.87.)
Bringt  die  bedeutungsvolle  Einwirkung  der  japanischen  und  chinesischen  Kunst  auf  die
europäische  zur  Darstellung  unter  Mitteilung  eines  reichen  vildermaterials,  den  Einfluß
Lhinas  auf  die  Entwicklung  der  zum  Rokoko  drängenden  freien  Richtungen  in  der  dekorativen
Kunst  des  18.  Jahrhunderts  wie  den  auf  die  Entwicklung  des  19.  Jahrhunderts.  Der  Verfasser ­
  weist  auf  die  Beziehungen  der  Malerei  und  Farbenüruckkunst  Japans  zum  Impressionismus ­
  der  modernen  europäischen  Kunst  hin.
s.  a.  Baukunst;  Buchgewerbe;  Dürer;  Illustrationskunst;  Rembrandt;
Schriftwesen;  Städtewesen;  Theater.
Landwirtschaft.  Die  deutsche  Landwirtschaft,  von  Dr.lvalter  Tlaaßen.
Mit  15  Ñbbildungen  und  1  Karte.  (TTr.  215.)
Behandelt  die  natürlichen  Grundlagen  der  Lodenbereitung,  die  Technik  und  Betriebsorganisation
  des  Acker-,  wiesen-  und  Weidenbaues  und  der  Viehhaltung,  die  volkswirtschaftliche  Bedeutung ­
  des  Landbaues  sowie  die  agrarpolitischen  Fragen  und  schließlich  die  Bedeutung  des
Menschen  als  produktionsfaktor  in  der  Landwirtschaft  und  andererseits  die  Rolle,  die  das
Landvolk  im  Lebensprozesse  der  Nation  spielt.
s.  a.  Obstbau.
Leben.  Die  Erscheinungen  des  Lebens.  Grundprobleme  der  modernen  Biologie. ­
  von  privatüozenten  Dr.  Hugo  Mi  ehe.  Mit  40  Figuren.  (Rr.  130.)
versucht  eine  umfassende  Totalansicht  des  organischen  Lebens  zu  geben,  indem  nach  einer
Erörterung  der  spekulativen  Vorstellungen  über  das  Leben  und  einer  Beschreibung  des  Protoplasmas ­
  und  der  Zelle  die  hauptsächlichsten  Äußerungen  des  Lebens  behandelt  werden,  als
Entwicklung,  Ernährung,  Atmung,  das  Sinnesleben,  die  Fortpflanzung,  der  Tod,  die  Variabilität ­
  und  im  Anschluß  daran  die  Theorien  über  Entstehung  und  Entwicklung  der  Lebewelt
sowie  die  mannigfachen  Beziehungen  der  Lebewesen  untereinander.
s.  a.  Biologie;  Organismen.
Lebensanschauungen.  Sittliche  Lebensanschauungen  der  Gegenwart,
von  Professor  Dr.  Otto  Kirn.  (Nr.  177.)
Übt  verständnisvolle  Kritik  an  den  Lebensanschauungen  des  Naturalismus,  der  sich  wohl
um  die  Gesunderhaltung  der  natürlichen  Grundlagen  des  sittlichen  Lebens  Verdienste  erworben,
aber  seine  Ziele  nicht  zu  begründen  vermag,  des  Utilitarismus,  der  die  Menschheit  wohl
weiter  hinaus  aber  nicht  höher  hinauf  zu  blicken  lehrt,  des  Evolutionismus,  der  auch
seinerseits  den  alten  Streit  zwischen  Egoismus  und  Altruismus  nicht  entscheiden  kann,  an  der
ästhetischen  Lebensauffassung,  deren  Gefahr  in  der  Überschätzung  der  schönen  Form
liegt,  die  nur  als  Kleid  eines  bedeutsamen  Inhalts  Berechtigung  hat,  »m  dann  für  das  über*
legene  Recht  des  sittlichen  Idealismus  einzutreten,  indem  es  dessen  folgerichtige  Durchs
führung  in  der  christlichen  Weltanschauung  aufweist.
s.  a.  Menschenleben;  Iveltanschauung.
Leibesübungen  s.  Turnen.
            
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