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mit grosser Unregelmässigkeit vor sich; es kommen Stücke
derselben Periode von jedem Gewichte von 0,25, 0,35 bis zu
1,40, 1,50 Gramm vor, so dass es unmöglich ist, eine Gewichtsgrenze
zn setzen, nach welcher man dann die Dinare von den
halben Dinaren würde unterscheiden können. 1 ) — Uber den
Ursprung des Aspers (serbisch: aspra) herrscht Ungewissheit,
es hat noch nicht festgestellt werden können, welche Münze
eigentlich zu dieser Zeit unter diesem Namen verstanden
wurde. Da der Asper in Serbien gegen Ende der ersten
Hälfte des XV. Jahrhunderts genannt wird, zur Zeit, als die
Serben den Türken gegenüber tributpflichtig waren, ist es
sehr wahrscheinlich, dass der Asper durch die Türken wenigstens
dem Namen nach auf die Balkanhalbinsel gebracht
wurde und dass man in Serbien von nun an die Dinare mit
diesem Namen bezeichnete. * 2 3 ) — Dass auch Kupfermünzen in
Serbien in Umlauf waren, beweisen die Funde, durch welche
14 solche Stücke an den Tag gebracht wurden. 8 ) Schon die
kleine Zahl der aufgefundenen Kupfermünzen beweist, dass
in den serbischen Ländern das Kupfergeld keine grosse Rolle
spielte. Die Bedürfnisse wurden grösstenteils noch innerhalb
der Hauswirtschaften befriedigt; mit Ausnahme der Städte,
die in der Nähe der Bergwerke entstanden sind, gab es in
Serbien wenig Orte ausgesprochenen städtischen Charakters,
in denen die Arbeitsteilung in solchem Masse durchgeführt
gewesen wäre, dass ein regelmässiger Klein verkehr zu stände
kommen könnte, zu dessen Befriedigung dann Kupfermünzen
in grösserer Menge hätten geprägt werden müssen.
Die Veränderungen, die der Typus der serbischen Münzen
im Laufe der Zeit durchgemacht hat, sind der Ausdruck der
bereits erwähnten Tatsache, dass Serbien infolge seiner Lage
zwischen dem griechischen Kaiserreiche und der venetianischen
Republik bald unter diesem, bald wieder mehr unter jenem
Einflüsse gestanden hat. Der Typus der ersten serbischen
Münzen nähert sich nun jenem der Groschen von Venedig;
0 LjubiC, Opis . . ., S. VI—VIII.
2 ) Mijatoviö, Financije, Glasnik XXXVII. S. 207—209.
3 ) Ljubie, Opis, S. XII.