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XIII. bis zum XY. Jahrhundert für den im Werte beständigen
Golddukaten bezahlte. Im Jahre 1284, als sich die Dinare
dem Gewichte nach im allgemeinen auf 2 Gramm behaupteten
oder nur wenig darunter wogen, war der venetianische Dukaten
gleich 18 Groschen = l J / 2 Perper, während er im XIV. Jahrhundert
schon zwei Perper == 24 Groschen galt und im
XY. Jahrhundert, als die Dinare nur mehr ein Gramm und
wenig darüber hatten, zu 3 Perper gerechnet wurde. 1 ) Dass
andrerseits auch die lokalen Kurse zur selben Zeit sich verschiedenartig
gebildet haben, ist aus dem Umstand erklärlich,
dass die Kommunikationsverhältnisse zu jener Zeit noch unentwickelt
waren. In den blühenden Handelsstädten Dalmatiens
musste der Dukaten billiger zu kaufen gewesen sein, als in
dem von der Küste entlegenen und mit derselben nur durch
unvollkommene Kommunikationen verbundenen Inneren der
Halbinsel. So rechnete man in Cattaro im Jahre 1440 auf
1 Dukaten 42 Groschen, während er in Albanien und Bosnien
nur um 4,4 1 /. 2 Perper Silbermünzen zu haben war. 2 )
In den serbischen Urkunden werden ausserdem noch
2 Silbermünzen erwähnt: der Mezaninus oder Mezalinus und
der Asper. Der Mezaninus, ein halber Groschen, wurde in
Venedig und Kagusa ganz nach Art der Groschen geprägt.
2 Mezaninen hatten den Wert eines Groschen, so dass auf
einen Perper, welcher bekanntlich 12 Groschen betrug,
24 Mezanine gerechnet wurden. An einer bereits zitierten
Stelle wird erwähnt: „In Mezaninen 6 Perper“, was also
144 Mezanine zu bedeuten hatte. Ob diese halben Dinare
auch von serbischen Königen geschlagen wurden, ist nicht
gewiss. Die Silbermünzen Serbiens bis zum Zaren Stephan
Duschan sind dem Gewichte nach kaum zu unterscheiden, sonach
sämtlich als Dinare zu betrachten. Erst seit dieser Zeit
kommen leichtere Stücke vor, welche man als halbe Dinare
hinnehmen könnte. Aber die Verringerung des Gewichtes der
Silbermünzen seit Stephan Duschan ging namentlich in Serbien
*) Jirecek. Die Bedeutung von Bagusa. S. 65.
*) Daselbst S. 65.