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waren, bestimmte die Reichsregierung selbst den Preis, zu
welchem die Dukaten von der Staatskasse in Zahlung genommen
werden sollten, und es betrug derselbe damals 7 Piaster.
Stellt man dem Dukatenkurse dieser Zeit den heutigen Kurs
von 12 Dinaren gegenüber, so hatte der türkische Piaster
gegen Ende der ersten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts im
Belgrader Paschalik den Wert von 1.70 Dinar der heutigen
serbischen Währung. Mit der Einführung des Piasters erscheint
also das türkische Geldwesen auf eine neue Basis gestellt.
Nachdem nämlich der Asper, welcher die Grundlage
jeder Geldrechnung im Reiche gebildet hatte, infolge seiner
immer schlechteren Ausprägung zu einer fast wertlosen Scheidemünze
herab gesunken war, ging dem türkischen Geldwesen
das grundbildende Element verloren, es mangelte nun an einer
geeigneten Münze, nach welcher sämtliche Werte hätten verrechnet
werden können. Diese Gestaltung der Geldverhältnisse
in der Türkei machte die Einführung einer neuen Münze notwendig
und dies wurde mit dem Piaster getan, auf welchem
von nun an alle Wertberechnung basiert war. Aber auch diese
Münze war nicht im stände, die ihr zugedachte Rolle dauernd,
zu spielen, denn die wirtschaftliche Atmosphäre, in welcher
sie ins Leben trat, war ganz geeignet, dem Piaster dasselbe
Schicksal zu bereiten, von welchem auch der Asper betroffen
worden war. Die Wertverminderung, welche also auch diese
Münze im Laufe der Zeit genommen hat, wird aber erst
durch die Berücksichtigung eines andern Momentes ganz verständlich.
Es ist dies die Entwickelung, welche die politischen
Dinge im türkischen Reiche nahmen; die noch unerschütterte
Herrschaft der Türken über ihre Länder übte zweifelsohne
ihren Einfluss auf das Geldwesen dahin, dass die Münzen auch
bei ihrer tatsächlichen Wertverminderung doch nicht so leicht
der Schwankung verfielen, sondern möglichst einen stabilen
Kurs auf wiesen, während mit dem Verfall der Autorität des
Staates das Gegenteil eintreten musste, indem die Elemente
ausgelöst wurden, die den Kursfall zu beschleunigen geeignet
waren. Dieser Gedanke findet seine Bestätigung namentlich
in Bezug auf das Geldwesen im Belgrader Paschalik, welches