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*) Pctroviö, Finanzije i ustancve. S. 178.
Gelde der betreffenden Staaten zirkulieren sollten. 1 ) Die
Rücksichten, welche diesen Entschluss herbeiführten und bei
der Prägung dieser Stücke massgebend waren, sind zweifelsohne
nur finanzieller Natur gewesen. Das Werk der nationalen
Befreiung verschlang viel Geld, welches nun aufzutreiben war,
und so ward auch der obige Entschluss in der Absicht gefasst,
die Produkte des serbischen Bergwerkes für die Staatskasse
ausgiebiger verwerten zu können. Die Münzprägung
wurde also einfach als Einnahmequelle betrachtet; diese Anschauung
ist charakteristisch für die Geldverhältuisse im
Belgrader Paschalik und ebenfalls mit zu den Faktoren zu
rechnen, unter deren Einwirkung sich das Münzwesen im Laufe
der Zeit so ungünstig gestaltet hat.
Nachdem die Erhebung Kara-Georgs im Jahre 1813 in Blut
und Flamme erstickt war, gab Milosch Obrenovic bereits im Jahre
1815 das Zeichen zum zweiten Aufstande und stellte sich selbst an
die Spitze der nationalen Bewegung, welche aber diesmal
nicht lange eine blutige war. Die politischen Dinge in Europa
nahmen eine Wendung, welche der Türkei die gewaltsame
Unterdrückung des zweiten serbischen Aufstandes unmöglich
machte; die Serben wurden im Gegenteil durch die Befriedigung
ihrer Forderungen an autonomen Rechten von
seiten der Türkei schon im Jahre 1816 zur Ruhe gebracht.
Das grösste Übel, die Möglichkeit der Ausbeutung der Rajah
durch die Osmanen, wurde beseitigt, indem man die innere
Yerwaltung des Paschalik’s auf autonome Grundlage stellte.
Die Steuern sind ihrer Einteilung nach dieselben geblieben,
nur durften sie nicht mehr durch türkische, sondern ausschliesslich
durch serbische Beamte eingetrieben werden.
Milosch Obrenovic wurde von der serbischen Nationalversammlung
zum erblichen Fürsten ausgerufen und im Jahre
1830 vom Sultan als solcher bestätigt; damit erhob sich
Serbien zu einem selbständigen Fürstentum unter türkischer
Oberhoheit. Die Politik dieses Fürsten war stets auf die
Aufrechterhaltung des Friedens gerichtet, welcher ihm die