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schweizerischen Elektro- und Maschinenindustrie wäre
es natürlich erwünscht, möglichst sämtliche, für die Ver
sorgung der Industrie nötigen Fabriken für Halb- und
Hülfsfabrikate in der Schweiz selbst zu haben. Doch zu
einer existenzfähigen Industrie, die auch mit den auslän
dischen Spezialfabriken konkurrieren muss, gehören in
allererster Linie billige Rohstoffe und auch tüchtige
geschulte Arbeitskräfte. Erstere Bedingung ist hier nicht
gegeben, weil die Rohstoffe vom Auslande bezogen zu
teuer kommen. Gewisse Rohstoffe, wie z. B. die Kohlen,
erleiden durch die relativ sehr hohen Transportkosten
allein schon eine Preiserhöhung von ca. 50—80°/ 0 gegen
über der deutschen Kohle. Werden die im Schosse der
Schweizer Berge ruhenden Mineralien einmal gehoben,
so dürfen wir sicher an ein Aufblühen der noch fehlenden
Industriezweige denken. — Es könnte bei der Auf
nahme der noch in der Schweiz fehlenden Spezialfabri
kation eine grössere Zahl Arbeiter beschäftigt werden.
Wir gehen nun zu den einzelnen Fabrikations-
zweigen über. Vor allem ist hier die Apparatefabrikation
zu nennen, namentlich die Fabrikation kleinerer In
stallationsapparate, sowie die der Messinstrumente, von
welchen die Schweiz massenhaft importiert. Als muster-
giltige Spezialfabrik derStarkstromtechnikistnur die Firma
Societe d’exploitation des cables electriques in Cortail-
laid anzuführen. Dieselbe ist weit über die Grenze ihres
Heimatlandes bekannt und labriziert patentierte Drähte
aller Art für Licht- und Starkstrom. (Das Hauptpatent
bezieht sich auf Bleikabel.) Im Auslande finden ihre
Patente aufgrund von Lizenzen Verwertung. Der Voll
ständigkeit halber ist auch die Kabelfabrik Aubert Grenier
& Co. in Cossonney zu nennen.