Ein (DARK
m an das deutsche Unternehmertum m
v=V
W AS bedeutet »ca’
canny«? Es ist
eine schottische Redewendung,
die in wörtlicher
Uebersetzung:
,Geh’ langsam* heisst,
und zum Schlagwort
der englischen Ge -
werkschaften geworden
ist, zur geheimen,
von Mann zu Mann
ausgeteilten Parole,
»hübsch langsam« zu
arbeiten, sei es, um
die Unternehmer im
Lohnkampfe mürbe zu
machen, sei es, um
diese zur Einstellung
vermehrter Arbeitskräfte
zu zwingen. In
einer Serie von Artikeln,
die in den
,Times* erschienen ist,
wurde nachgewiesen,
dass der Rückgang
der englischen Industrie
im wesentlichen
auf diese,
dass ganze wirtschaftliche
Leben
vergiftende, allen
Fleiss und Ehrgeiz
tötende »ca’ canny-Polltik«
zurückzu-Zu
beziehen durch
jede a-ar-a
Buchhandlung.
Ca’ canny
(Nur immer hübsch langsam)
Ein Kapitel aus der modernen
Gewerkschaftspolitik von «-«o
W. G. H. Freiherr von Reiswitz
Generalsekretär des Arbeitgeber-Verbandes
Hamburg-Altona
PREIS MARK
PREIS MARK
D ie Bekanntgabe dieler Ausführungen an
das deuflche Publikum ilt inlfruktiuer,
als Biele dicke Bücher über die loziale
Frage zulammen! kör Ker-it asu
(Rheinisch - Westfälische Zeitung vom 12. Sept. 1902
in einem dem Buche gewidmeten Leitartikel.
V :
V
führen sei. Von diesen
Artikeln, die nach
dem Urteil aller Sachverständigen
die sensationellste
Erscheinung
der jüngsten sozialpolitischen
Litteratur
darstellen, ist
nun Baron von Reiswitz
ausgegangen, um
der deutschen Industrie,
die ganz mit
der gleichen Gefahr
zu rechnen hat, ein
warnendes Beispiel
vor Augen zu führen.
Seine klaren und überzeugenden
Ausführungen
sind geeignet, in
in allen Kreisen, in
denen man sich mit
praktischer u. theoretischer
Sozialpolititik
befasst, das grösste
Aufsehen zu erregen.
Es wird keinen Fabrikanten,
keinen
Arbeitgeber, keinen
Sozialpolitiker geben,
der nicht diese
neueste Reiswitzsche
Arbeit mit gröstem
Interesse und
Nutzen studiert. *«•
ß<3 Verlag
Otto eisner, S. 42
Oranlen-Str. 141.