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wohner augenblicklich seien, sollten sie bestehen bleiben. 30 )
Einsichtige Männer beiderseits erklärten sofort, der Vertrag
berge nur neue Feindseligkeiten in sich, und so
war es auch. Es kam schon zu neuen Streitigkeiten, ehe
das Uebereinkommen allgemein bekannt war.
Die Engländer machten zunächst einen Versuch, Albany
wiederzunehmen. Iberville dagegen, der an der Bai
zurückgeblieben war, vereitelte dies. Dann machte er eine
Expedition die Küste entlang und nahm bei Fort Severn
den Gouverneur gefangen. Zurückgekehrt fand er in der
Nähe von Albany zwei englische Schiffe im Eise festgefroren.
Es gelang ihm, sich des grössten Teiles der
Mannschaft zu bemächtigen, als sie ausser Bord war und
dann die Schiffe wegzunehmen. Mit dem einen, der „Harnp-'shire”
und den Gefangenen fuhr er nach Quebec und
Hess einen seiner Brüder mit 36 Mann zur Deckung der
eroberten Forts zurück.
Ehe die Hudsonsbayfrage endgültig diplomatisch geregelt
werden konnte, folgten in Europa neue Verwicklungen,
die bedeutsam auch auf die amerikanischen Kolonien.
zurückwirkten. 1 !
1689 war König Jakob II. vertrieben worden, und Wilhelm
III. von Oranien bestieg den Tron von England.
Sofort trat ein völliger Umschwung in der englischen
Politik ein. Wilhelm III. war ein erbitterter Feind Frankreichs
und dazu ein Staatsmann, der wusste, was er tat.
Er erklärte im Bunde mit den meisten andern europäischen
Grossmächten Ludwig XIV. den Krieg. In den
30 ) Willson I S. 175 führt einzelne Punkte des Vertrages an; ein
Passus setzte fe.d: »firm peace, Union and concord, and good understanding
betiveen the Subjekts.*
Der 4. Artikel hiess: »It has been agreed, that each of the said
kings shall hold the domains, rights, pre-emiuenees in the seas, straits
and other waters of America which, and in the same extent, of light
belongs to them; and in the same manner which they enjov at present.«
Histoire des Voyages XIV S. 647., Willson 1. 177 ff.