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der ganzen Ladung von den Franzosen weggenommen
wurde, ohne dass Jakob II. es wagte, sich darüber zu
beschweren, liess sich der Kampfeseifer der Canadier nicht
mehr zügeln.
Ein alter Soldat, der Kapitän Chevalier de Troyes, trat
vor den Marquis de Denoville und bat um Vollmacht,
die Engländer von der Bai zu jagen. — Sie wurde ihm
gewährt. i T '
Der alte Haudegen kannte seine Leute. Er suchte sich
80 verwegene Burschen aus und wählte sich zu Leunants
die drei Söhne eines Edelmanns Charles Le Moine.
Der älteste, ein Sieur d’ Iberville, begann mit diesem
Zuge seine kriegerische Laufbahn, die ihn noch zu rühmlichen
Kämpfen und hohe Ehren führen sollte. Trotz
seiner 25 Jahre spielt er auch schon bei diesem Kampfe
die Hauptrolle.
Im April 1686 zog das kleine Heer den Ottawa aufwärts.
Vom Lake Temiscamingue gings durch mehrere Portagen
nordwärts zum Abitibbilake und von hier den gleichnamigen
Fluss hinab bis zur Jamesbai.
Das nächstliegende Fort war Moose - Factory. Bei Nacht
schlich man sich heran und überrumpelte die ahnungslose
Besatzung. Den einzigen wachsamen Posten machte
Iberville nieder. Bei der Eroberung des Forts wurden
12 Kanonen erbeutet.
Da man erfuhr, dass am Tage vorher ein Boot von
Moose - Factory nach Ruperts Fort gesegelt sei, so setzte
Iberville mit 9 Mann in zwei Canoes ihm nach. Das
Boot wurde eingeholt und mit dem Gouverneur Bridgar
genommen. Dann brach der kecke Offizier nach Fort
Rupert auf und nahm es ein, da es fast ohne Verteidiger
war. Sein Bruder, St. Helene, hatte unterdessen ein Schiff
der Company weggenommen. Er vereinigte sich mit Iber-