Zentrum der Stahlindustrie ist man genötigt, einen großen
Vorrat von Schiffsplatten und Profilstahlen auf Lager zu
halten, um die vielen vorkommenden Schiffsreparaturen
schnell ausführen zu können. Diese großen Plattenlager
sind gleichfalls mit darüber weglaufenden Kränen ausgerüstet,
was nicht nur die Handhabung sehr erleichtert, sondern
auch Handarbeit erspart.
Die mechanischen Werkstätten der Maschinenfabrik
sind mit den neuesten Maschinen und Einrichtungen
.versehen; auch hier sind eine ganze Anzahl elektrisch
angetriebener Laufkräne im Betrieb und besorgen sowohl
den Transport in jeder Werkstatt, wie von einer Werkstatt
zur andern.
In den mechanischen Werkstätten der „Union Iron
Works“ sah ich unter anderm zwei Werkzeugmaschinen, die
ich bereits in Kapitel II erwähnt habe, und von denen mir
Herr Scott sagte, daß beide wohl die größten Werkzeug
maschinen ihrer Art wären. Es sind dies eine Bohrmaschine
(„boring mill“), deren Abrichtplatte 26 Fuß (7,9 m) im
Durchmesser hat, und eine hydraulische Presse.
Die Bohrmaschine arbeitet mit einem Radius von
15 Fuß (4,6 m); auf ihr kann ein Zylinder von 25 Fuß (7,6 m)
ausgebohrt werden. Auf dieser Bohrmaschine werden die
großen Panzertürme und die Turmringe bearbeitet, die zur
Aufnahme der großen Geschütze der Schlachtschiffe dienen.
Die „Union Iron Works“ in San Francisco sollen das einzige
Werk in Amerika sein, welches die Panzertürme auf diese
Weise bearbeiten kann.
Die andere Maschine ist eine hydraulische Presse
(„hydraulic bending press“), die imstande ist, eine 24 Fuß
lange Stahlplatte in kaltem Zustand zu richten und auch
in eine bestimmte Form zu bringen. Auch alle Vorsteven
schuhe, Kielplanken, Kniestücke, Winkelstücke, Panzerdeck