Full text : Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Mikroskopische  Untersuchung.  Nigersamen.  Ölmadie.

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darüber  liegenden  Parenchymzellen  in  der  Flächenansicht  ein  schildpattähnliches
Aussehen.  In  fruchtschalenfreien  Rückständen  lassen  sich  die  Nigersamen  durch
die  rosenkranzförmig  verdickten  Zellen  (4)  der  Samenschale  identifizieren,  welche
in  der  Tangentialansicht  ein  gebuchtet  sternförmiges  Aussehen  besitzen  und  in  der

Frucbtschale.

Samenschale.
Endosperm.

Nigersamen.  Querschnitt.  (Yergr.  200.)
1  Epidermis,  2  äußeres  Parenchym,  3  Bastbündel,  3'  Markstrahlen
ähnlich  eingelagertes  Gewebe  der  Fruchtschale,  4  Epidermis  der
Samenschale,  5  Samenschale,  6  und  7  Endospermschichten.
a  violettroter,  b  schwarzbrauner  Farbstoff.

Fläolienanslchten  zu  den  entepreclienden  Nummern
Fig.  124.  Nigersamen.  (Vergr.
-r,  ...  tafelförmigen  Plasmazellen  (6)  des  Endo-Eegel
  im  Verein  mit  den  meist  4-seitigen  tafeltorm  g
sperms  zu  sehen  sind.
Ölmadie,  Madia  sativa  L.
•  nu-i  nurl  Kalifornien  einheimischen  Ölmadie,  die
1Jic  Preßrückstände  der  in  Chile  u  ^  Handel  yor  Die  Pflanze,
Madiekuchen,  kommen  bei  uns  nur  ganz  v  worden  ist  hat  eine  drusigwelche
  versuchsweise  auch  in  Deutschland  ang  0 , rünen  Zustande  als  giftig.
klebrige  Beschaffenheit,  riecht  unangenehm  und  e  Epidermiszellen  liegen
Unter  eigenartigen,  leeren,  rosenkranzf  g  lchen  die  un teren  einen
mehrere  Reihen  ähnücher  Parenchymzellen,  von
            
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