Mikroskopische Untersuchung. Leindottersameu. Buchnuß.
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drigen, braunen, in der Flächenansicht rähmchenartigen Zellen der sogenannten
Stäbchenschicht (2) Fig. 126, welche häufig in der Mitte kugelige Schwellungen
zeigen. Die Plasmazellen (4) sind farblos, mit Fett und Proteinkörnern gefüllt.
Kressensamen unterscheidet sich vom Leindotter durch die verkehrt stiefelförmigen
Ausstülpungen der in Wasser aufquellenden Epidermis, im Innern der
Ausstülpung fehlt die scharf begrenzte, kegelförmige Membran.
Leindottersamen, Querschnitt.
1 Epidermis, 2 Stäbchenschicht, 3 Farbstoffsohicht, ‘
4 äußere, 5 innere Eudospermschicht, a schlauchförmige
Quellung der Epidermis, b kegelförmige
• Innenmemhran derselben.
Flächenansichten zu den entsprechenden Nummern des Querschnittes.
Fig. 126. Leindottersamen. (Vergr. 200.) Nach C. Böhmer.
Buchuuß, Fagus silvatica L.
In Bucheckern-reichen Jahren werden die Bucheckern außer als Kaffee-Ersatzmittel
auch zur Ölgewinnung und die Rückstände hiervon zur Fütterung verwendet.
Dieselben gelten zwar für Pferde, Maultiere und Esel als schädlich, sind aber in
sonst gutem Zustande, besonders die Kuchen von geschälten Bucheckern, für Kinder,
Schafe und Schweine unschädlich.
In dem anatomischen Bau der Buchnuß ist, abgesehen von der Fruchtschale,
von diagnostischem Werte die Samenschale. Auf dieser treten an einzelnen Steilen
Büschel von langen, dünnwandigen Haaren auf, die oft bandartig zusammtngc a cn
sind und Stauchungen zeigen; auch kommen kurze, borstige Haare an den Kanten der
Samen vor (Fig. 128, S. 364). Nach außen hin schließt die Samenschale mit einer ein-