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Sohmutzwasser.
halt) mit Asbestfilter unter Anwendung der Säugpumpe schnell 1 ) filtriert und der
ahgesaugte Rückstand im Tiegel mit etwas destilliertem Wasser nachgewaschen.
a) Das Filtrat gibt man in einen Eundkolhen k (Fig. 321 links), setzt 10 ccm
verdünnter Schwefelsäure zu und verbindet, wie es Fig. 321 veranschaulicht, mit
dem Kühler, aber ohne die Verbindung mit dem übrigen Teil des Apparates herzustellen.
Das Wasser wird also — mit offenem Kühlerrohr — zuerst eine halbe
Stunde unter fortwährendem Kühlen gekocht, bis alle fertig gebildete Kohlensäure
ausgetrieben ist. Darauf läßt man erkalten, setzt 3 g Kaliumpermanganat — in
den meisten Fällen genügen auch 2 g —, 10 ccm einer etwa 30°/ 0 -igen Merkurisulfatlösung®)
(d. h. 20 g Quecksilberoxyd in 100 ccm verdünnter Schwefelsäure
gelöst) sowie noch weitere 40 ccm verdünnte Schwefelsäure zu und verbindet
wiederum mit dem Kühler. Jetzt aber stellt man die Verbindung des Kühlers mit
den Rohren a—e her, wie es die Fig. 321 zeigt.
Das Peligotsche Rohr a ist bis zum unteren Ende der großen Kugeln mit etwa
20 ccm konzentrierter Schwefelsäure gefüllt, das Rohr b enthält Chlorcalcium, o und d
Natronkalk und e zur Hälfte Natronkalk, zur Hälfte Chloroalcium. Der Kolben k (Fig. 321
links) ist mit einem doppelt durchbohrten Gummipfropfen geschlossen, durch dessen eine Öffnung
ein Glasrohr zum Kühler führt, während durch die andere Öffnung ein Glastrichterrohr t,
welches oben ein mit Natronkalk gefülltes Glasrohr m trägt, bis nahezu auf den Boden
des Kolbens reicht; das Glasrohr m soll die von links zutretende Luft von Kohlensäure befreien;
der Kühler dient zur Verdichtung der Wasserdämpfe, die Rohre a und b sollen
die letzten Reste Wasserdampf beseitigen, während das Rohr e den Zutritt von Wasser
*) Bei schwer filtrierenden Flüssigkeiten kann man die Filtration unter Umständen
durch Fällen mit einer Losung von Bisen- oder Aluminiumalaun und Dinatriumphosphat
ohne Beeinträchtigung der Ergebnisse unterstützen.
2 ) Diesen Zusatz habe ich deshalb angewendet, weil bekanntlich auch bei den Stickstoffbestimmungen
nach Kjeldahl die Quecksilbersalze die vollkommene Verbrennung
wesentlich unterstützen.