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des Handwerks in der Familie — womöglich auf dem gleichen Hause,
das sich vom Vater auf den Sohn weitererbt, und wo diese Erblichkeit
noch durch die Bevorzugung der Meistersöhne unterstützt ist — dürfte
mit einem so hohen Prozentsatz nur einmal vorkommender Namen nicht
gut verträglich sein.
In der Familie, deren Namen siebenmal vorkommt, ist allerhöchstens
ein Fall von Erblichkeit vorhanden, wie die Tabelle zeigt*);
die Zeitdifferenz zwischen den beiden in Betracht kommenden Jrhern
beträgt hier 17 Jahre. In den übrigen fünf Fällen beträgt die Zeitdifferenz
12 Jahre und darunter, in einem Falle 36 Jahre.
Die drei Familien, deren Namen je fünfmal vorkommt, sind Graf,
Hofman, Schmid. Die Namen Hofman und Schmid sind so häufig,
daß es sich hier mindestens teilweise um zufälliges Zusammentreffen
handelt und dennoch sind unter den 18 Erblichkeitsmöglichkeiten nur 6,
bei welchen die Zeitdifferenz nicht unter 16 und nicht über 35 Jahre beträgt.
Zusammenfassend ist das Bild das folgende:
Zahl der Jrher 270
Zahl der Familien mit mehr als einmal
genanntem Namen 40
Zahl der Fälle, in welchen Erbmöglichkeit
besteht, da zwischen je zwei Namen
eine solche vorhanden sein kann, also
ohne Rücksicht auf die Zeitdifferenz
Zahl der Jrher mit mehr als einmal ge
nanntem Namen
Zahl der Familien, in welchen Erb Möglichkeit
besteht, da nach der Zeitdifferenz
(16—35 Jahre) eine solche
möglich ist 23 oder 57,5 % von
Zahl der Fälle, in welchen nach der Zeitdifferenz
(16—35 Jahre) eine Erbmöglichkeit
besteht 27 oder 34,3°/ 0 von
*) Um das innere Verhältnis zwischen Tabelle I und Tabelle II zu verstehehen,
sei folgendes bemerkt: Der Name Litzner, Lützler, Lytzler z. B. kommt nach Tabelle I
7 mal vor; in Tabelle II findet man unter 7 mal; 3—11—1, also bloß 6 Fälle
ausgeführt; aber das ist natürlich; denn die Tabelle I zählt die Zahl der Namenträger,
Tabelle II aber zählt die Zahl der Zwischenräume zwischen den Namenträgern,
d. h. die Zahl der Zeitdisserenzen (oben „Fälle" genannt) zwischen den
Meisterwerdungen dieser Namenträger; die Zahl der Namenträger, welche aus
Tabelle I für Tabelle II, wie oben gesagt, gewonnen wurde, beträgt 121; es ist
also in Tabelle II die Zahl der Namenträger 121; die Zahl der Zwischenräume zwischen
diesen 121 Namenträgern — wobei also immer nur die Zwischenräume zwischen,4e
gleichen Namen gezählt sind — beträgt 81, die Zahl der erblich möglichen Zwischenräume
3b.
Eber», Entwicklung der Weibgerberei. 22
81
121 oder 44,8 °/ 0 von 270
40
81