Full text : Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913

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Eingehen.  Es  wird  allgemein  behauptet,  selbst  in  Fabrikationskreisen, ­
  daß  die  Anzahl  jener  schwächeren  Betriebe  dieses  Industriezweiges ­
  nicht  gering  ist.  Diejenigen  Anlagen,  die  gut  ausgerüstet ­
  und  gut  verwaltet  werden,  werden  sich  vielleicht  behaupten ­
  können,  aber  sie  werden  sich  den  neuen  Verhältnissen ­
  anpassen  und  eine  schwere  Übergangszeit  durchmachen
müssen.  Die  Fabrikanten  von  fertigen  Kleidern,  die  am  stärksten
von  den  Webereien  gekauft  haben  und  die  künftig  fraglos  mit
fremden  und  inländischen  Waren  arbeiten  werden,  werden  in
mehr  oder  minder  beschränktem  Maße  kaufen,  je  nachdem  sich
der  tatsächliche  Preis  der  inländischen  und  ausländischen  Konkurrenz ­
  gestaltet,  und  zwischen  den  inländischen  Fabrikanten
selbst  wird  die  Konkurrenz  schärfer  denn  je  werden.  Die  zollfreie ­
  Wolle  wird  die  Verwendung  von  Fasern,  die  bisher  nicht
benutzt  wurden,  gestatten  und  dadurch  die  Produktion  einer  neuen
Warengattung  ermöglichen.  Allerdings  wird  einige  Zeit  vergehen
müssen,  vielleicht  zwei  oder  drei  Jahre,  bevor  sich  die  Fage
in  der  Wollindustrie  unter  den  neuen  Verhältnissen  geklärt  haben
wird.  Einige  Zweige  der  inländischen  Wollfabrikation  werden
wohl  eingehen.  Augenscheinlich  sind  die  Fabrikanten  der
feinsten  Ware  und  der  billigsten  Ware  am  meisten  gefährdet.  Die
sogenannte  Mittelware,  die  am  stärksten  fabriziert  wird,  wird  sich
wahrscheinlich  behaupten  können.  Die-  besten  und  teuersten
Sorten  von  Männer-  und  Frauenkonfektion  werden  voraussichtlich ­
  in  erheblich  größeren  Mengen  importiert  werden  und  die  einheimische ­
  Ware  verdrängen.  Einige  ausländische  Fabrikanten,
besonders  deutsche,  die  durch  die  hohen  Zollsätze  von  1897  und
1909  verführt,  ihre  Fabriken  nach  den  Vereinigten  Staaten  verlegten, ­
  werden  dem  Anschein  nach  schwer  zu  leiden  haben.
Die  Ermäßigungen  auf  Baumwollwaren  sind  in  bezug“
auf  Charakter  und  Wirkung  den  WertsaTzen  der  Zölle  auf  Wollwaren
  nicht  unähnlich.  Die  Änderung  des  Zolltarifes  ist  bedeutend. ­
  Aber  auch  in  diesem  Falle  werden  die  Folgen  für  Handel  und
Industrie  nicht  so  groß  sein,  wie  der  Unterschied  in  den  Ziffern  zu
sagen  scheint.  Der  Zollsatz  auf  die  niedrigste  Sorte  Baumwollgarn ­
  beträgt  nur  5%,  für  die  billigste  Sorte  ungedruckter  und  ungebleichter ­
  Baumwollstoffe  114%.  Für  feinere  Sorten  steigen  die
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