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Y.
Die Sicherheit und die Liquidität.
1. Die Garantiemittel.
Die Garantiemittel der Banken setzen sich zusammen aus dem
Nominalkapital (Einbezahltes Kapital plus Verpflichtung der Aktionäre),
Reserven und Gewinnvortrag. Sehen wir einmal vom Gewinnvortrag,
der sich in der Regel in bescheidenen Grenzen bewegt, ab, so finden wir für
die einzelnen Untergruppen unserer Banken an eigenen Geldern die
Summen, wie sie Tabelle I zur Darstellung bringt. Wir sehen, wie sich der
Kapitalbetrag der Gruppe I, wie auch derjenige der Gruppe II nicht
Wesentlich verändert hat:
Gruppe I 1906: 8,197 Mill. Franken, 1911: 7,785 Mill. Franken
Gruppe II 1906: 19,919 Milk Franken, 1911: 20,230 Milk Franken.
In der dritten Gruppe haben wir ein Steigen von 90,322 Millionen
Franken im Jahr 1906 auf 106,974 Millionen Franken im Jahr 1908 und
dann ein Zurückgehen auf 102,683 Millionen Franken im Jahr 1911. Nur
die Gruppe der grössten Banken zeigt ein anhaltendes Wachstum von
46,5 Millionen Franken pro 1906 auf 104,5 Millionen Franken im Jahr 1911.
Hätten wir für alle Banken die genauen Zahlen auch noch für 1912, so
Würden wir die Wirkungen der in diesem Jahre zahlreichen Fusionen
Namentlich bei Gruppe III, aber auch bei Gruppe IV konstatieren können.
Was das Verhältnis des einbezahlten Kapitals zum Nominal-
kapital anbetrifft, so verweisen wir auf nachstehende Zusammenstellungen:
Nominalkapital und einbezahltes Kapital
für die Gesamtgruppe der Lokal- und Mittelbanken.
(in 1000 Franken)
1906
1907
1908
1909
1910
1911
Nominalkapital
164,938
175,444
185,327
184,075
220,286
235,198
Einbezahltes Kapital....
136,292
156,154
165,237
164,246
178,678
201,410
Nicht einbezahltes Kapital .
28,646
19,290
20,090
19,829
41,608
33,788
ln % des Nominalkapitals . .
17,4%
11,0%
10,9%
10,8%
18,9%
1M%