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auch vom Verfasser ein sog. „Zuwachsrabattsystem“ empfohlen, bei
dem auf der Grundlage des Einheitspreises für die Gesamtheit der
Kleingasabnehmer ein Rabatt am Ende des Jahres zur Verrechnung
kommen soll, der mit der Höhe des Zuwachses im Jahresgasverbrauch
steigt. Der Zuwachsrabatt soll bei einfachster Verrechnung (einmal,
am Ende des Jahres) eine fortdauernde Steigerung des
Gasverbrauches der Kleingasabnehmer bewirken, die naturgemäß bei
vollständiger Freigabe der Verwendungsart des Gases wesentlich durch
gesteigerte Verwendung von Gas zu Wärme- bzw. Heizz\yecken der
verschiedenen Art erzielt werden muß.
Nach den vorstehenden Ausführungen wird ein zeitgemäßes Gastarif
system gewonnen, indem neben zwei getrennten Großgastarifenfür „Ge
werbe- bzw. Industriegas“ und für „M o t o r e n ga s“ in ent
sprechender Fortbildung des Zuwachsrabattsystemes ein Tarif für
,,H a u s h a 11 g a s“ eingeführt wird, bei dem der Jahresgasverbrauch
nach der Größe des Haushaltes bzw. der Wohnung (Zahl der Wohnräume,
Bodenfläche, Mietwert der Wohnung) den örtlichen Verhältnissen ent
sprechend mit mäßigen Verbrauchssätzen normiert ist und bei Über
schreitung dieses Jahresgasverbrauches nach bestimmten Tarifen eine
steigende prozentuale Ermäßigung des Gaspreises für den gesamten
Jahresgasverbrauch oder auch nur für den Mehrgasverbrauch in Form
einer Prämie am Jahresende ausbezahlt bzw. verrechnet wird. Verwal
tungstechnisch bietet eine derartige Be- bzw. Verrechnung einer Prämie
für das „Haushaltgas“ am Jahresende keinerlei wesentliche Belastung,
da dieselbe in einfachster Weise nach Tariftabellen und unter Zuhilfe
nahme von Rechenmaschinen vollzogen werden kann. Wirtschaftlich
dagegen bietet ein derartiges „Gasverbrauchsprämiensystem“ große Vor
teile, da damit eine fortdauernde Interessierung der Kleingasabnehmer
am Gasverbrauch und eine stetige Steigerung der Gasverwendung nach
Art und Umfang bewirkt wird.