Full text : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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Jahrhunderts  in  drei  bezw.  vier  Abschnitte:  die  Unterweser  unterhalb
Bremens,  die  Oberweser  zwischen  Bremen  1 )  und  Hannoversch-Münden
Beginn  der  preußischen  Herrschaft  1648  bis  zum  Vergleich  mit  Bremen  1769,
in  Quellen  und  Darstellungen  zur  Geschichte  Niedersachsens,  herausgegeb.  vom
historischen  Verein  für  Niedersachsen,  Bd.  XVI,  Hannover  und  Leipzig  1904,
s.  a.  die  dort  angeführte  Stapelliteratur.  In  Bremen  erschienen  beim  Mindener
Stapelstreit  zwei  Drucksachen  Wolbegründete  species  facti  in  Sachen  der  Stadt
Minden  contra  H.  Hn.  Bürgermeisters  und  Eath  der  freyen  Reichs-Stadt  Bremen
von  1738;  Actenmäfsige  Darstellung,  wie  sich  in  Sachen  Minden  contra  Bremen,
mandati  s.  &  c.  c.  beyderseitiges  An-  und  Vorbringen  gegen  einander  verhalte,
(s.  a.  1749),  die  zusammen  mit  den  Mindener  Druckschriften  Kurtze  species
facti  in  Sachen  Anwaldts  Sr.  Königl.  Maj.  in  Preufsen  wider  die  Reichs-Stadt
Bremen  in  puncto  Juris  praeternavigandi  Bremam  &  Juris  stapulae  civitati
Mindensi  competentis  mandati  s.  &  c.  c,,  1737,  f.  Anhang  und  Fortsetzung  der
den  5'""  Julii  1737  ad  lectoriam  illustrissimi  camerae  imperialis  iudicii
facti  speciei  in  Sachen  Ihro  Königl.  Maj.  in  Preufsen,  wider  Bürgermeister  und
Rath  der  Reichs-Stadt  Bremen  mandati  s.  &  c.  c.  (s.  a.)  und  mit  Manuskript
zum  Bremer-  und  Weserstapelwesen  in  der  Stadtbibliothek  und  bei  den  Stapelakten ­
  des  Bremer  Staatsarchivs  aufbewahrt  sind.  Vergl.  w.  (v.  Nettelbla),
Nachricht  von  dem  Rechtsstreit  zwischen  der  kaiserlichen  freyen  Reichs-Stadt
Bremen  und  der  Stadt  Minden,  die  Stapel-Gerechtigkeit  und  das  Jus  Emporii
betreffend,  in  Greinir  or  deim  gaumlu  Saugum,  Laugum  etc.,  Flockr.  III,,  oder
Nachlese  von  alten  und  neuen,  eigenen  und  fremden  etc,  Abhandlungen,  ungedruckten
  und  seltenen  gedruckten  Sachen  etc.  III.  Stück,  Stockholm  1765,
num.  I.;  Stapelakten  des  Handelskammerarchivs  (Coli.  Sen.);  E.  Dünzelmann,
Aus  Bremens  Zopfzeit,  Bremen  1899,  S.  97  ff.;  C.  A.  Heiueken,  Geschichte
der  freyen  Hansestadt  Bremen  von  der  Mitte  des  18.  Jahrhunderts  bis  zu  deren
Dnterwerffung  unter  dem  Französischen  Zepter  (Orig.  Manuskript  Stadtbibliothek),
1812,  S.  126  ff.;  H.  Motz,  Bremen  im  Jahre  1663,  Bericht  des  Grafen  Priorato,
im  Bremischen  Jahrbuch,  VI.  Bd.,  S.  17,  und  im  folg.  Ältere  Darstellungen
des  Schiffahrtsbetriebes  auf  der  Oberweser  sind:  (Gothaische)  Handlungs-Zeitung,
  III.  Jg.,  1786,  S.  49  ff.,  IV.  Jg.,  1787,  S.  57  und  65  ff.;  Peter
Franz  Weddigens  Westphälisches  Magazin  zur  Geographie,  Historie  und
Statistik,  III.  Bd.,  Heft  9,  1787,  S.  248  ff,;  Johann  Ludolf  Quentin,
Berichtigung  eines  Abrisses  von  der  Schiffahrt  auf  der  Weser,  Göttingen  1788.
Vgl.  a.  eventuell  noch  Nicolaus  Minnemann,  Oratio  panegyrica  de
Visurgis  origine,  situ,  aliisque  ad  hanc  rem  facientibus  qua  physiois  qua
historicis,  Bremae  1685.
x )  In  dem  Manuskript  der  Stadtbibliothek  ist  ein  Verzeichnis  von  Urkunden
gegeben,  die  z.  T.  auf  das  Stapelrecht  Bezug  haben  oder  Ansprüche  stützen.
Die  eigentliche  Stapelbeurkundung  ist  das  Privileg  Kaiser  Karls  V.  vom
27.  Juli  1541,  dazu  gehört  das  Privileg  vom  20.  Juli  1641,  in  dem  das  große
gefälschte  Privileg  Kaiser  Heinrichs  V.,  vom  14.  Mai  1111  (Brem.  Urk.  B.  I.
No.  28),  worauf  man  in  Bremen  die  Rechte  über  den  Strom  bis  in  die  salze
See  stützte,  bestätigt  und  nach  oben  freie  Schiffahrt  bis  Münden  und  bis  Celle
versichert  wurde,  ferner  ist  noch  die  Aussöhnung  der  Stadt  durch  Karl  V.  nach
dem  Schmalkaldisohen  Kriege  vom  15.  Sept.  1554  und  die  Konfirmation  danach
Kaiser  Ferdinands  II.  vom  1,  April  1623  zu  erwähnen.  In  Bremen  verlangte
            
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