Metadata: Der Zirkulationsprozess des Kapitals (2.1926)

Einundzwanzigstes Kapitel 
449 
Kapitalisten I ausgegeben wird, Iw +) gleich, größer oder kleiner 
sein als IIe; Is+7) muß aber immer kleiner sein als IT + m), und zwar 
um 80 viel kleiner, als der Teil von IIm [beträgt], den die Kapitalisten- 
klasse II unter allen Umständen selbst verzehren muß. 
Es ist zu bemerken, daß bei dieser Darstellung der Akkumula- 
tion der Wert des konstanten Kapitals, sofern es Wertteil des Waren- 
kapitals ist, zu dessen Produktion es mitwirkt, nicht exakt dargestellt 
ist. Der fixe Teil des neuakkumulierten konstanten Kapitals geht 
nur allmählich und periodisch, je nach der Natur dieser fixen Elemente 
verschieden, in das Warenkapital ein; dies besteht daher da, wo 
Rohstoff und Halbfabrikat ete. massenhaft in die Warenproduktion 
eingeht, zum größeren Teil aus Ersatz der zirkulierenden konstanten 
Bestandteile und des variablen Kapitals. (Des Umschlags der zirku- 
lierenden Bestandteile wegen kann doch so verfahren werden; es ist 
damit angenommen, daß innerhalb des Jahres der zirkulierende Teil 
zusammen mit dem an ihn abgegebenen Wertteil des fixen Kapitals 
80 oft umschlägt, daß die Gesamtsumme der gelieferten Waren gleich 
dem Wert des gesamten in die jährliche Produktion eingehenden Ka- 
pitals.) Wo aber für den Maschinenbetrieb nur Hilfsstoffe eingehen, 
kein Rohmaterial, muß das Arbeitselement gleich v als größerer Be- 
standteil in Warenkapital wiedererscheinen. Während in der Profit- 
rate der Mehrwert berechnet wird auf das Gesamtkapital, unabhängig 
davon, ob die fixen Bestandteile viel oder wenig Wert periodisch an 
das Produkt abgeben, ist für den Wert jedes periodisch erzeugten 
Warenkapitals der fixe Teil des konstanten Kapitals nur so weit mit 
einzurechnen, als er durch Verbrauch im Durchschnitt Wert an das 
Produkt selbst abgibt. 
IV. Nachträgliches. 
Die ursprüngliche Geldquelle für II ist v + m der Goldproduk-, 
tion I, ausgetauscht gegen einen Teil von IIc; nur soweit der Gold- 
produzent Mehrwert aufhäuft oder in Produktionsmittel I verwandelt, 
also seine Produktion ausdehnt, geht sein v + m nicht in II ein; 
anderseits, soweit Akkumulation von Geld seitens des Goldpro- 
duzenten selbst schließlich zur erweiterten Reproduktion führt, geht 
ein nicht als Revenue ausgegebener Teil des Mehrwerts der Gold- 
produktion für zuschüssiges variables Kapital des Goldproduzenten 
in II ein, fördert hier neue Schatzbildung oder gibt neue Mittel, von I 
zu kaufen, ohne direkt wieder an es zu verkaufen. Von dem aus diesem 
Iiv + m) der Goldproduktion stammenden Geld geht der Teil des Goldes 
ab, den gewisse Produktionszweige von II als Rohmaterial etc., 
kurz als Ersatzelement ihres konstanten Kapitals brauchen. Element 
zur vorläufigen — zum Zweck künftiger erweiterter Reproduktion 
erfolgenden — Schatzbildung im Umsatz zwischen I und II ist: für 
I nur, wenn ein Teil von Im an IT einseitig, ohne Gegenkauf verkauft 
wird und hier für zusätzliches konstantes Kapital II dient; für II, 
29*
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.