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mehrung des fixen Kapitals. So führt Tugan-Baranowski folgende
Angaben über die Verteilung der Produktivkräfte in
Deutschland in der Zeit von 1882 bis 1895 an: Während die
Zahl der in der Industrie der Konsumtionsmittel beschäftigten
Personen um 8 Proz. gestiegen ist, hat sich die Zahl der Arbeiter
der Industrie der Produktionsmittel um 59 Proz. vermehrt.
Wir stehen auf diese Weise vor dem Problem des Einflusses
des steigenden Konsums verschiedener gesellschaftlicher Klassen
auf die Entwicklung und Verteilung der Produktionskräfte,
einem Problem, das, in der politischen Ökonomie vollkommen
unerörtert und ungelöst, von besonderer Wichtigkeit für die
Arbeiterklasse ist.
Die Wichtigkeit des Problems des Einflusses der Konsumsteigerung
der Arbeiterklasse auf die Entwicklung und Verteilung
der Produktionskräfte der Gesellschaft wird für die Arbeiterklasse
dadurch bedingt, daß sie stets gezwungen ist, für
die Verbesserung ihrer Lage, das heißt für die Steigerung ihres
Konsums zu kämpfen, und dabei die Interessen der wirtschaftlichen
Entwicklung der ganzen Gesellschaft im Auge haben muß,
damit der Kampf der Arbeiter diese Entwicklung nicht beeinträchtige.
Welche Bedeutung hat also die Zunahme des Konsums der
Arbeiterklasse; bei welchen Bedingungen fördert sie die schnellere
ökonomische Entwicklung der Gesellschaft, und bei welchen Bedingungen
kann sie diese Entwicklung auf halten?
Wie bekannt, ruft jeder Versuch der Arbeiter, ihren Arbeitslohn
zu erhöhen und auf diese Weise ihren Konsum zu steigern,
die Klagen der Unternehmer hervor, daß diese Versuche die Produktion
verlustbringend gestalten und die Entwicklung der
Industrie hemmen. Wieweit sind diese Klagen berechtigt?