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derselben, durch Entdeckungen, durch Maschinenwesen
fruchtbarer; die höchste Stufe der Arbeit ist die des Genies. 1 )
Die hier hervorgehobene Arbeitsteilung, sowie das Maschinenwesen
und die Erfindungen, welche Umstände für
die Entwickelung der Produktion von größter Bedeutung
sind, tragen zweifelsohne den Stempel der A. Smith’schen
Lehre über die Teilung der Arbeit. 2 )
In der »Ökonomie« nimmt Kankrin nur noch Bezug
auf die Menschenkräfte, die dort in physische, intellektuelle
und moralische eingeteilt werden. 8 )
Diese beiden Arten von Kräften, die als Quellen der
Produktion gelten: Naturkräfte als auch Tier- und Menschenkräfte
äußern sich nicht in gleicher Weise, sind auch nicht
in gleichem Masse produktiv. Je nach Ortslage, Rasse,
Religion, Staatsverfassung und Kultur ist die Wirkung beider
Kräfte verschieden. 1 )
In Bezug auf die Produktivitätsfrage der Arbeit ist die
Meinung unseres Autors in seinen beiden Hauptwerken
verschieden.
Im »Weltreichtum« unterscheidet Kankrin, abgesehen
von der zerstörenden Arbeit, dreierlei Stufen: produktive,
reproduktive und bedingt produktive Arbeit.
Von den tierischen und physisch-menschlichen Kräften
meint Kankrin, daß sie »als bloß entwickelnd und verändernd
an sich nur den Wert dessen hervorbringen, was sie verzehren
und was zu ihrer Erhaltung und (ihrem) Nachwuchs
erforderlich ist, das heißt, sie sind bloß reproduktiv«. 5 ) Als
bloß reproduktiv betrachtet Kankrin: »Handel, Fabriken, und
die mittelbar auf die Produktion wirkenden intelligenten Beschäftigungen:
die gewöhnliche Gelehrsamkeit, den Staatsdienst,
insofern sie sich mit Anlernung, Vervollkommnung
°der Schutz der Kräfte beschäftigen«. 6 )
b Weltr. 6/7. — 2 ) A. Sm. I. 11. — 3) Ök. 7. Vgl. Storch Hdb. I,
50 /5l. - <) Weltr. 11 16; Ök. 13. — 5 ) Weltr 25 ö ) Weltr. 26