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schlossen wird. Bedauerlicherweise wird dieser Zweck —
wie auch wir bei unserer Birma erfahren haben — vielfach
nicht erreicht, denn der Sparzwang ist nur so lange
von Wert, als der Arbeiter bei der Birma verbleibt; tritt
er aus, dann hat die Birma nach Lage der heutigen Verhältnisse
keinerlei Mittel an der Hand, die in so schöner
Weise durch Abzug vom Lohne angesammelte Summe für
die mit der Zwangssparkasse verfolgten Zwecke zurückzuhalten,
sie muß vielmehr dem austretenden Arbeiter
verabfolgt werden, und tatenlos muß man Zusehen, wie
das schöne Geld den Weg alles Irdischen geht und vom
Arbeiter oft in leichtfertiger Weise verjubelt wird. Ja,
wenn bei allen oder wenigstens der Mehrzahl der gleichartigen
Betriebe der Sparzwang für jugendliche Arbeiter
eingeführt wäre, dann ließen sich vielleicht auch durch
Vereinbarung der betreffenden Birmen untereinander
Mittel und Wege finden, die von austretenden Arbeitern
angesammelten Gelder vor leichtfertigem Ausgeben zu bewahren.
Der von mir geschilderte Mißstand bezieht sich
naturgemäß besonders auf Babrikbetriebe, die unter
starkem Arbeiterwechsel zu leiden haben. Der leichtfertigen
Verwendung der angesammelten Spargelder durch
austretende Arbeiter sucht bei der Bergischen Stahlindustrie
eine Bestimmung der Arbeitsordnung in etwas
vorzubeugen, welche lautet: „Auf Verlangen vermittelt
die Spareinrichtung sowohl die Überweisung von Spareinlagen
Abziehender an eine andere Sparkasse als die
Einziehung von Einlagen aus auswärtigen Sparkassen für
Zugezogene.“ Da jedoch ein Zwang nicht ausgeübt werden
kann, wird sich die Benutzung der in dankenswerter
Weise zur Verfügung gestellten Vermittlung sicher nur
in engen Grenzen halten- Auf die Bedenken, die gegen
den Sparzwang für jugendliche Arbeiter im allgemeinen
erhoben worden sind, will ich hier nicht näher eingehen,
sondern nur mit Bezug auf die besonderen Verhältnisse
meiner Birma bemerken, daß manchem Mißerfolge bei
unserer Zwangssparkasse auch eine ganze 'Reihe schöner
Erfolge gegenübersteht, die nur für das Weiterbestehen
dieser Einrichtung sprechen können. Unsere Zwangssparkasse
zählt zurzeit 486 Sparer, die in jeder vierzehntägigen
Löhnung etwa 800 dl sparen; dieser Betrag ist
natürlich je nach Aus- und Eintritt von Arbeitern fortgesetzten
Schwankungen unterworfen.