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Prinzipal besser stelle als die Mädchen in der Stadt mit 100 Fr.
pro Monat ohne Pension, besonders wegen der Kleider, die einfacher
sind und weniger abgenützt werden. — Der erste Gedanke
ist zweifellos richtig, in bezug auf geringere Kleiderabnutzung
auf dem Lande darf man wohl ein grosses Fragezeichen
setzen. Eine andere Ladentochter vom Lande schreibt
denn auch gerade das Gegenteil: „Etwas mehr Lohn dürfte auch
bezahlt werden, da man sehr viel Kleider braucht und auch die
meiste Zeit angestrengt arbeiten muss“. »
Weitere „Stimmen aus dem Publikum“ sind nicht vorhanden,
ausgenommen, dass sich einige Verkäuferinnen beklagen, die
viele Ueberzeit werde nicht extra bezahlt.
Was nun die zweite Gruppe, die Damenschneiderinnen,
anbelangt, so finden wir nachstehende Lohnverhältnisse:
Lohn
Keine oder ungenügende Angaben
Stücklohn
Taglohn, und zwar:
Bis 2 Fr
2— 3 Fr
3- 4
4 und mehr Fr
Kost, Logis und monatlich:
30—39 Fr
Monatslohn:
60— 79 Fr.
80— 99 „
100—119 „
120—139 „
140—149 „
Stadt Land Total
8 9 17
18
40
Total 44
24
68
Hier herrschen die Taglöhne vor, wobei die Stadt bedeutend
schlechtere zahlt als das Land. Auch hier gibt es, wider Erwarten,
wenige Schneiderinnen, die neben Kost und Logis einen
Lohn beziehen. Dagegen gibt es mehrere Schneiderinnen in der
Stadt, die einen festen Monatslohn erhalten. Klagen aus dieser