Full text: Oekonomik der Transformationsperiode

mit dem Geldsystem der Sclbstvcrnichtung entgegengeht. Im 
System der proletarischen Diktatur erhält der „Arbeiter“ einen 
gesellschaftlichen Anteil (in Rußland „Pajok", Die Uebers,), 
aber keinen Arbeitslohn. 
Ebenso verschwindet auch die Kategorie des Profites sowie 
die Kategorie des Mehrwertes, insofern wir von neuen Produk 
tionskreisläufen reden. Jedoch in dem Maße, wie noch der „freie 
Markt“ existiert, Wucher und Schleichhandel bestehen usw,, ist 
auch der Spekulationsgewinn da, dessen Bewegungsgesetze anders 
bestimmt sind als im normalen kapitalistischen System. Hier 
wirkt die monopolistische Lage des Verkäufers mit, die ihn Pro- 
duktenmassen aus anderen Sphären aufsaugen läßt. 
Im allgemeinen gesprochen, ist eine der Grundtendenzen 
der Uebergangsperiode das Zerreißen der warenfetischistischen 
Hüllen. Zusammen mit dem wachsenden Naturalsystcm der 
Wirtschaftsverhältnisse der Gesellschaft werden auch die ent 
sprechenden ideologischen Kategorien gesprengt. Und ist dies 
einmal der Fall, so erwächst der Theorie des Wirtschafts 
prozesses die Notwendigkeit, zum naturalwirtschaftlichen Denken, 
d, h, zu der Betrachtung sowohl der Gesellschaft, als auch ihrer 
Teile als Systeme von Elementen in ihrer Naturalform über 
zugehen.
	        
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