Abb. 2. Institutsgebäude des Schwedischen Weide- und Futterwiesenvereins
in Ultuna bei Uppsala.
Unter den Massnahmen zur Verbesserung des Acker-
bodens seien auch solche für die Verwahrung des Vieh-
düngers erwähnt. Etwa ı2 % sämf$licher lantwirtschaft-
licher Befriebe haben zementierte Dunggrube, 4 % solche
aus anderem Material und 6 % zementierten Jauchebrunnen.
Je grösser die Betriebe sind, in um so höherem Grade ist die
Düngerpflege rationell geordnet. Verbesserungen auf die-
sem Gebiete werden gleichfalls vom Staate unterstützt.
Die Anwendung von künsflichem Dünger hat nach und
nach zugenommen. So wurden im Jahre 1928 etwa 90,000
Tonnen stickstoffhaltige, etwa 215,000 Tonnen phosphor-
säurehaltige und 68,000 Tonnen kalihaltige Kunstdünge-
mittel verbraucht; 4o % hiervon, nämlich etwa 69,000
Tonnen stickstoffhaltige und der ganze Betrag kalihaltiger
Bindemittel, stammten aus dem Auslande her. Von 1913
bis 1927 hat der Verbrauch besonders stickstoffhaltigen
Kunstdüngers pro Hektar Acker eine starke Steigerung
erfahren.
Die Bearbeitung des Bodens wird im allgemeinen SOrg-
fältig ausgeführt, und es werden allgemein hierzu geeignete
Geräte und Maschinen angewendet, wozu sicherlich nicht
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