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nachkommen und aus dem vereinbarten Ziel von drei nur zu häufig
ein solches von fünf bis sechs Monaten werden lassen.
Bei manchen Betrieben wirkt zudem auch noch die Fixierung
übergroßer Summen in Gebäuden ungünstig auf das Verhältnis von
Kapital zu Umsatz ein.
Je nach Umfang und Größe des Betriebes schwankt Zahl und
Qualität der Angestellten. Die größeren Zigarettenfabriken haben
zunächst einenkaufmännischenLeiter, der zumeist, nicht immer,
auch Inhaber der Firma ist. Ihm zur Seite steht ein der Bedeutung
des Geschäftes entsprechendes, kaufmännisches Personal. So waren
z. B. in einer der von mir besuchten Fabriken, die noch nicht ganz
vierhundert Arbeiter beschäftigt, allein dreiundzwanzig Personen
im Comptoir tätig. Streng arbeitsteilig werden hier Buchhaltung,
Korrespondenz, Kasse, Versand und Lohnabrechnung von beson
deren Abteilungen bearbeitet.
Eine besondere Abteilung bildet im Comptoir großer Betriebe
namentlich auch die Propagandaabteilung, da gerade die
Reklame für den Zigarettenfabrikanten eins der wichtigsten Mittel
im Kampfe um den Erfolg darstellt. Kann er doch gerade durch
sie auf äußerst leichte Weise die Aufmerksamkeit der Konsumenten
auf seine Fabrikate lenken und so zu einem Versuche anreizen.
Zudem übt er durch Entfaltung großer Reklame zugleich auch auf
die Händler einen gewissen Druck aus, die er auf diese Weise
mehr oder weniger, falls sie nicht rückständig erscheinen wollen,
zur Aufnahme seiner Fabrikate zwingt.
Aufgabe der Propagandaabteilung ist es nun, den Text für die
Inserate zu entwerfen und die Blätter zu bestimmen, in denen die
Publikationen erfolgen sollen. Ständig werden die Zigarettenfabri
kanten zudem von Annoncen-Acquisiteuren besucht, man möchte
fast sagen „überlaufen“, die meisten unter dem Hinweis, daß die
Konkurrenz so und so große Aufträge erteilt habe, auch den jeweils
Besuchten zum Inserieren zu veranlassen suchen. Hier muß nun jedes
mal genau geprüft werden, ob sich die Erteilung von Aufträgen für
das betreffende Blatt empfiehlt oder nicht. Außerdem erhalten die
Zigarettenfabrikanten noch Besuche von Reisenden der Papier-,
Metall- und Glasplakatefabriken, für die die Zigarettenindustrie eine
der Hauptabnehmerinnen ist. Diese Reisenden legen die neuesten
Entwürfe, über die ihre Firma verfügt, vor und erhalten dann even
tuell Aufträge darauf.
In einigen der größten Zigarettenfabriken gibt es neben dem
kaufmännischen noch einen besonderen technischen Leiter,
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