144
Rentabilität.
Unter ,,Aktienkapital“ wird das in der Bilanz erscheinende Grundkapital,
unter „Unternehmerkapital“ das Aktienkapital zuzüglich der echten
sichtbaren Reserven, und unter ,,werbendem Kapital“ das Aktienkapital
zuzüglich der Reserven und zuzüglich der Obligationen verstanden;
Aktienkapital
Unternehmerkap.
Werbendes Kap.
Gebiet:
Insgesamt
Rente
in %
Insgesamt
Rente
in %
Insgesamt
Rente
in %_
Brausteuergemeinschaft
...
402 846 000
6,7
506 875 070
5,5
629 323 420
5,3
Bayern
117 933 000
7
153 315 731
7
178 515 833
5,3
Württemberg ...
23 070 000
2,9
28 449 530
2.4
34 815 383
2,8
Baden
39 297 000
6,2
54 404 349
4,5
61 838 375
4,5
Elsaß-Lothring. .
18140 000
5,9
22 581 819
4,8
31 616 927
4,7
Ganz Deutschland
1916 ....
610 596 600
6,6
765 626 499
5,3
936139 467
5,1
Ganz Deutschland
1915 ....
613 249 720
6,15
761 124 592
4,96
927 704 884
4,87
Verlustrechnung bei den Einzelunternehmungen nach ganz verschiedenen
Grundsätzen festgestellt werden, ist es nicht immer
leicht, zuverlässige Zahlen zu ermitteln. Das nachfolgende
Schema (Industriebetrieb) soll das Gewinn- und Verlustkonto
von dem Gesichtspunkt einer Rentabilitätsstatistik gruppieren:
Betriebseinnahmen (Bruttoeinnahmen) . . . M
v Betriebsausgaben ,,
Betriebsüberschuß M
-^ordentliche und außerordentliche Abschreibungen
,,
Bruttogewinn Jl
—— Kosten der Finanzverwaltung „
-f- Konjunktur- und Kursverluste ,,
Jährlicher Reingewinn M
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr „
Verteilungsfähiger Bilanzgewinn M
Davon: Dividende an die Aktionäre M
Rücklagen l ) und Dotationen „
Tantiemen des Vorstandes, Aufsichtsrats,
Gratifikationen ,,
1 ) Will man die in einem Geschäftsjahre gemachten Rücklagen berechnen,
ist hier die Differenz zwischen neuem und altem Gewinnvortrag z0
berücksichtigen.