Full text: Landwirtschaft und Fischerei in Schweden

ras (Zuchtverein für Alpenrasse, Östersund), Avelsföreningen 
för rödkullig wensk lantras (Zuchtverein für schwedische Land- 
rasse Rödkulla, Falun), Aveloföreningen för wensk röd och vit 
boskap (S. R. B.) (Zuchtverein für schwedisches rofbuntes 
Rindvieh, Stockholm) und Avelsföreningen för ovensk läg- 
landsboskap (Zuchtverein für schwedisches Niederungsvich, 
Alnarp bei Äkarp). 
Ausser den hier oben unter den verschiedenen Rassen 
ausgewiesenen, in die betreffenden Stammbücher eingetra- 
genen Tieren gibt es natürlich eine sehr grosse Anzahl Tiere 
— der Hauptteil des Rindviehbestandes des Landes — die 
in Wirklichkeit einer dieser Rassen angehören, ohne einge- 
tragen zu sein. Man kann nämlich sagen, dass die genannten 
Rassen nunmehr praktisch genommen den gesamten Tier- 
bestand durchsetzt haben, dessen Veredelung langsam, aber 
sicher und sozusagen automatisch fortschreitet. 
Seitens des öffentlichen sind während der letzten Jahr- 
zehnte verschiedene Massnahmen zur Förderung der Ent- 
wickelung der Rindviehzucht getroffen oder unterstützt 
worden. Von solchen seien hier besonders erwähnt Prä- 
mlöierung, Stammbuchführung, Zuchtzentren, Stiervereine 
und Kontrollvereine. Durch Auszeichnung der für Zucht- 
zwecke geeigneten Tiere fördert die Prämiierung eine zielbe- 
wusste Zuchtarbeit; die Stammbücher verzeichnen das aus- 
gewählte Zuchtmaterial und verleihen der Zucht eine feste 
Stütze; durch Zuchtzentren wird eine kontrollierte Erzeu- 
gung von Zuchttieren gefördert; die Stiervereine stellen dem 
grossen Publikum gute männliche Tiere zur Verfügung; 
und durch die Kontrollvereine ist es möglich, die Ertrags- 
fähigkeit der verschiedenen Tiere sowohl quantitativ wie 
qualitativ zu kontrollieren und den Futterverbrauch festzu- 
stellen. Erst hierdurch ist ein zuverlässiger Grund für die 
wichtigen Bestrebungen gelegt worden, die Zucht auf ökono- 
mische Ziele einzustellen. 
Allen diesen Einrichtungen zur Hebung der Viehzucht 
ist seitens der Tierbesitzer ein lebhaftes Interesse entgegen- 
gebracht worden. So kann erwähnt werden, dass im Jahre 
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