Full text : Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

XXXI.  Capitel.
Das  Mormonenland.

In  Nord-Oregon  vereinigen  sich  der  Gebirgszug,  welcher
an  der  Südseeküste  Amerikas  entlang  läuft  und  Coast-Range
genannt  wird,  und  der  damit  parallel  laufende  Gebirgszug,
der  im  Norden  Cascade  Mountains,  im  Süden  Sierra  Nevada
heisst,  mit  dem  grossen  östlichen  Hauptkörper  der  Rocky
Mountains.  Die  Verschmelzung  dieser  drei  Gebirgsmassen
erfolgt  südlich  vom  Columbia  River.  Aber  schon  im  nördlichsten ­
  Drittel  Oregon’s  trennen  sich  die  drei  Gebirgspartien-Zwischen
  der  Coast-Range  und  der  Sierra  Nevada  liegen  ^
fruchtbaren  Thäler  des  Sacramento  und  Joaquim  River,  hegt
Californien.  Zwischen  den  Cascaden  und  der  Coast-Range
liegen  die  Weizen  reichlich  producirenden  Thäler  Oregons-Aber
  östlich  der  Cascaden  und  der  Sierra  Nevada,  von
Oregon  bis  zu  den  hohen  Gebirgen  der  Republik  Mexico,
zieht  sich  eine  Hochebene  über  dem  Meere  hin,  die  von  20O
bis  600  engl.  Meilen  von  Osten  nach  Westen  breit  und  i4
bis  1500  engl.  Meilen  von  Nordwesten  nach  Südosten  an
ist.  Im  Osten  wird  sie  durch  höhere  Gebirgsketten  der  Rocky
Mountains  begrenzt,  die  sich  hie  und  da  in  diese  Hocheben
hineinschieben  und  sie  theilen.  Es  giebt  in  ihr  auch  einig
isolirte  Berggruppen.  Vulcanische  Thätigkeit  ist  an  les  ^
Bergen  überall  sichtbar.  Diese  Hochebene  ist  als  die  „gro
amerikanische  Wüste“  bekannt.  Sie  occupirt  etwa  ein  Drit
von  Oregon,  ganz  Nevada,  Westutah,  einen  grossen
von  Arizona  und  greift  von  hier  über  nach  Neu-Mexico  1
Südcalifornien,  wo  sie  sogar  westlich  der  Sierra  Nevada  si
bis  Colton  erstreckt,  hier  aber,  wie  überhaupt  nach
Süden,  niedriger  wird.  Fort  Yuma  liegt  nur  noch  etwa  4
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.