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der Jagd bei Fort Custer oblag und machte mit ihm, nach
ihrer Beendigung, eine Reise nach dem Osten von Canada,
worauf wir Ende December, ebenfalls von New-York aus,
nach England fuhren. In den folgenden Capiteln werde ic
die Resultate jener Reisen, die ich allein oder mit Graf In'*"
Széchényi und Géza Andrassy machte, zusammenstellen.
Am 12. August i88i verliess ich Salt Lake City oder Zion,
fuhr nach Ogden und von da in circa 30 Stunden über 5®®
Meilen weit nach Cheyenne, der Hauptstadt des Territorium
Wyoming, wo ich einen Viehzüchter besuchte, den wir von
New-York her kannten und der mir über die Viehzucht in diese
Gegend Aufschluss gab.
Von Ogden aus nach Osten führt die Bahn circa ^
Meilen weit durch Hochgebirge. Ogden hegt 4340 Fuss ü e
dem Meere, eine Höhe, auf die man nach 600 Meilen wieO^
hinabgestiegen ist, nachdem man inzwischen bis zu 8242 n
hinauf klomm, bei Station Sherman, 483 Meilen östlich vo
Ogden. Von da fallt das Gebirge langsam und ist bei Chey
enne nur noch eine 6041 Fuss hohe, wellige Ebene, die
wo der Plattefluss die Bahn scheidet, nur noch 2789 ho
ist, wie ich schon sagte. Das Gebirge hat überall gute
ist viel grasreicher als in Neu-Mexiko und Colorado, ^
hier mehr Schnee fallt, aber vollkommen holzarm; nur zwisc
Sherman und Cheyenne sieht man einzelne Fichtenstämme
der unabsehbaren, leicht hügeligen Hochebene, die sich
Osten langsam abdacht. Von Cheyenne ab verschwm
sie wieder. jja
In den Thälern und an den Bächen trifft man hie un
noch eine mormonische Ackerbaucolonie, die aber von ‘
ca. 100 Meilen östlich von Ogden, auch aufhören. Von
ab sieht man an den Bahnhöfen nur die bekannten klei
elenden amerikanischen Bahnhofstädte mit Holzhäusern,
weilen Zelten, welche durchweg einen provisorischen
machen und nicht selten auch plötzlich verlassen wer
wenn die Politik der Bahngesellschaft die Verlegung
Station erfordert.
Oestlich von Millis werden die Viehranches, Wohnu B