Full text : Das Lebenswerk von Karl Marx

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wieder  das  feiste  Gesicht  des  englischen  Mannfakturers  an,  werden
wir  die  ausgemergelte  Gestalt  des  englischen  Proletariers  der  1840  er
Jahre  gewahr.
Wo  wir  auch  immer  das  „Kapital"  aufschlagen  mögen,  immer
weht  uns  das  frische  Leben  entgegen:  Beliebig  herausgegriffene
Stellen:
„Um  das  Gold  als  Geld  festzuhalten  und  daher  als  Element
der  Schatzbildung  muß  es  verhindert  werden,  zu  zirkulieren  oder  als
Kaufmittel  sich  in  Genußmittel  aufzulösen.  Der  Schatzbildner  opfert
daher  dem  Goldfetisch  seine  Fleischeslust.  Er  macht  Ernst  mit  dem
Evangelium  der  Entsagung.  Andererseits  samt  er  der  Zirkulation
nur  in  Geld  entziehen,  tvas  er  ihr  in  Ware  gibt.  Je  mehr  er  produziert, ­
  desto  mehr  kann  er  verkaufen.  Arbeitsamkeit,  Sparsatnkeit
und  Geiz  bilden  daher  seine  Kardinaltugenden  ..."
„Beim  Scheiden  von  dieser  Sphäre  der  einfachen  Zirkulation
oder  des  Warenaustausches,  woraus  der  Freihändler  vulgaris  Anschauungen, ­
  Begriffe  und  Maßstab  für  sein  Urteil  über  die  Gesellschaft
des  Kapitals  und  der  Lohnarbeit  entlehnt,  verwandelt  sich,  so  scheint
es,  schon  in  etwas  die  Physiognomie  unserer  dramatis  personae.
Der  ehemalige  Geldbesitzer  schreitet  voratl  als  Kapitalist,  der  Arbeitskraftbesitzer ­
  folgt  ihm  nach  als  sein  Arbeiter;  der  eine  bedeutungsvoll
schmunzelnd  und  geschäftseifrig,  der  andere  scheu,  widerstrebsant,  wie
jemand  der  seine  eigene  Haut  zu  Markt  getragen  und  nun  nichts
anderes  zu  erwartet:  hat  als  die  —  Gerberei."
Und  dann  der  ganze  dritte,  vierte,  fünfte  Abschnitt,  in  betten
ein  tolles  Leben  pulsiert,  wie  nicht  in  hundert  anderen  Traktaten  der
Nationalökonomie  zusammengenommen.
Damit  habe  ich  denn  auch  schon  die  Form  berührt,  in  der  uns
Marx  seine  Gedanken  darbietet.  Daß  die  Darstellungskraft  nicht
            
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