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Während im zweiten Jahr eine starke Zunahme der Mitglieder
stattfand, zeigt die Mitgliederzahl in den Jahren 1894
und 1895 eine Verminderung, um dann in den folgenden
Jahren langsam aber stetig wieder anzuwachsen. Es mußten
in den Jahren 1894/95 verschiedene Mitglieder ausgeschlossen
werden, weil sie ihrer Beitragsverpflichtung nicht nachgekommen
waren. In dem Geschäftsbericht von 1894 heißt
es: „Wenn ein Mitglied infolge von Arbeitslosigkeit oder
Unglück in der Familie mit seinen Beiträgen im Rückstände
bleibt, so nehmen wir billige Rücksicht, aber rücksichtslos
machen wir Front gegen die Unternehmer und Handwerker,
welche lediglich zu dem Zweck, um auf unsere Lieferantenliste
zu kommen, der Genossenschaft beitreten und dann hinterher
ihren Verpflichtungen, mindestens 30 Pfg. pro Woche zu
zahlen, nicht nachkominen; für solche Genossen danken wir!“
Andere Mitglieder waren ausgetreten, weil sie sich gleich
von Anfang an von der Genossenschaft welterschütternde Erfolge
versprachen und daher enttäuscht waren, als sie fanden,
daß es sich zunächst nur darum handelte, in mühevoller
Arbeit vorhandene Schwierigkeiten zu überwinden.
Auch im Jahre 1895 mußten wieder zahlreiche Mitglieder
ausgeschlossen werden, weil sie ihre Beiträge nicht
gezahlt hatten; andererseits wurde der Versuch gemacht,
durch eine lebhafte Agitation und Verteilung von Flugblättern
Mitglieder aus den wohlhabenden Klassen zu gewinnen.
Die umstehende Tabelle enthält eine statistische Gruppierung
der Genossen nach ihrem Berufsstande. Es sind darin
nur die Jahre 1897—1902 berücksichtigt, da die Statistik der
Vorjahre in anderer Weise geordnet ist und daher mit den
späteren Jahren nicht verglichen werden kann.