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Von größerer Bedeutung für den Standpunkt unseres
Autors sind die Äußerungen, welche er über sogenannte
Urquellen der Produktion macht.
Die Kräfte der Natur sind danach »die erste Quelle
der Produktion«, nicht aber die Arbeit. 1 ) »Wie hat man
wohl die Arbeit zu beinahe ausschließlicher Quelle der
Produktion machen können« sagt G. Kankrin ganz wie
ein Physiokrat. »Bringt der Mensch denn wohl eine Ähre
hervor? Und wie hat man die plastische Kraft der Natur
so hintansetzen können, als ob sie höchstens eine Nebenbedingung
der Arbeit wäre, da doch die Arbeit in den
meisten Fällen nur als Entwickelung, der Naturkraft untergeordnet,
dient«? 2 )
Kankrin unterscheidet im »Weltreichtum« zweierlei
Arten von Naturkräften: erstens, diejenigen, die sich in den
»längst vorhandenen Schätzen«, wie in Metallen, Edelsteinen
etc., finden; zweitens, diejenigen, die sich im »tierischorganischen
und vegetabilischen Leben« äußern. 8 ) Dagegen
werden in der »Ökonomie« beide hier genannten Arten zu
der direkten Naturkraft gezählt, während zu der i n -
direkten solche Naturkräfte gehören, die »der Mensch
sich dienstbar macht und die ohne seine Arbeit wirkungslos
bleiben würden«, und zwar in erster Reihe: Feuer,
Wind, Magnetismus etc., in zweiter aber auch: Flüsse,
Seen etc., als »Medium der Schiffahrt und des Fischfanges«. 4 )
Die Einteilung der organisch-physischen Kräfte der
Menschen und der Tiere, die nach den Naturkräften als die
zweite Hauptquelle der Produktion zu betrachten sind, stellt
Kankrin nach folgendem Schema zusammen: organischphysische
Kräfte der Menschen und der Tiere, welche die
Kräfte der Natur zur Wirkung bringen, finden ihren Ausdruck
in der Arbeit. Auf einer niedereren Stufe derselben
wirkt nur »gemeine Intelligenz« (auch bei Tieren) mit; auf
der höheren macht die Intelligenz die Arbeit durch Teilung
i) Weltr. 5; Ök. 5. — 2) Weltr. 5. — 3 ) Weltr. 5/6. p Ök 5-