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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel I. Sismondi und die Ursprünge der kritischen Schule. 
209 
die seitdem von einer großen Menge Schriftstellern wieder aufgenommen 
worden ist, — ist nicht einwandfrei. Die Schwierigkeit, die Produktion 
der Nachfrage anzupassen, würde wahrscheinlich nicht verschwinden, 
auch wenn die Verteilung des Reichtums gleichmäßiger wäre. Übrigens 
gilt das, was Sismondi anführt, mehr für eine chronische Krankheit ge 
wisser Industrien, als für scharfe, periodische Krisen. Seine Theorie 
hat jedoch wenigstens das Verdienst, die Erklärung eines noch ziemlich 
dunklen Phänomens zu versuchen, das J.-B. Say und Ricardo mit Still 
schweigen zu übergehen vorgezogen hatten oder das sie, unter dem Vor 
wände, das Gleichgewicht würde sich zum Schluß doch stets wieder er 
stellen, als sekundär behandelten. 
§ 4. Die Reformprojekte Sismondi’s. 
Sein Einfluß in der Geschichte der Doktrinen. 
Das Hauptinteresse des Buches Sismondi’s liegt nicht in seiner 
wissenschaftlichen Erklärung der Tatsachen, die auf ihn besonderen 
Eindruck gemacht hatten. Nur weniges darunter ist völlig be 
friedigend. Seine Analyse bleibt oft auf der Oberfläche und macht es 
sich allzuleicht. Sein Verdienst besteht vielmehr darin, die Tatsachen 
hervorgehoben zu haben, die die herrschende Richtung in der National 
ökonomie hartnäckig vernachlässigte; im Ganzen genommen erscheint 
uns seine Lehre als eine pessimistische Theorie des wirtschaftlichen Fort 
schritts. Er hat mit Absicht auf die Rückseite der Münze hingewiesen, 
von der Andere — und sogar die, die wir unter die Pessimisten gerechnet 
naben, Ricardo und Malthus — nur die Schauseite sehen wollten. Von 
dim ab kann nicht mehr von einer spontanen Harmonie der Interessen 
gesprochen werden. Es ist nicht mehr möglich, das zu vergessen, was 
der Fortschritt in der Produktion an Elend und Unglück verdeckt. Es 
!st nicht mehr möglich, über die Krisen hinwegzugleiten, als seien, sie 
vorübergehende und gleichgültige Tatsachen. Nicht mehr möglich ist es, 
die Rolle zu vergessen, die die ungleiche Verteilung des Einkommens 
und des Vermögens in dem Wirtschaftsleben spielt, —• die zwischen den 
eiden Kontrahenten des Lohnvertrages eine grundlegende Ungleichheit 
a uf rieht et, die oft jede Freiheit der Verhandlung vernichtet. Es ist nicht 
mehr möglich, mit einem Wort, die sozialen Folgen zu vergessen, die 
' e wirtschaftlichen Veränderungen mit sich bringen. Folglich ist jetzt 
auni für eine Sozialpolitik geschaffen. 
Von dieser'Politik werden wir nun sprechen müssen. 
Von dem neuen Standpunkte aus, auf den Sismondi sich gestellt 
mtte, daß nämlich das freie Spiel der Privatinteressen in Widerspruch 
u dem Allgemeinwohl steht, — ist die von Adam Smith und seiner Schule 
° 1,16 un <l Rist, Geseh. d. Volkswirtschaft!. Lehrmeinungen. 2. Aufl. 14
	        

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Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
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