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Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404219
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236878
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1114 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
II. Zivilrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • I. Rechtsphilosophie und Universalrechtsgeschichte von Professor J. Kohler in Berlin
  • II. Zivilrecht

Full text

J. Bruns-Lenel, Geschichte und Quellen des römischen Rechts. 169 
Glossatoren ihren Text nicht aus dieser ab, sondern setzen ihn als littera vulgata in 
einen Gegensatz zu der littera Pisana. Woher ihr Tert stammt, ist zweifelhaft. Daß 
sie noch eine andere alte Handschrift gehabt haben, sagen sie nicht, und es ist auch nicht 
wahrscheinlich. Man kann nur annehmen, daß ihrem Texrte eine andere Handschrift zu 
Grunde liegt, die aus der Pisaner abgeschrieben, aber allerdings nach einer andern alten 
korrigiert war. Aus diesen beiden Elementen sind alle späteren Handschriften hervor⸗ 
gegangen; ihre weiteren Verschiedenheiten beruhen daher nur auf Korruptionen oder Kon— 
jekturen. Auffindung und Abschreibung der Urhandschriften muß im elften Jahrhunderte 
vor sich gegangen sein (von da an beginnt die Benutzung der Pandekten in den Juristen— 
chriften) und mit allerlei Zufälligkesiten. Wir haben darüber nur unklare und wider— 
prechende Nachrichten. Sicher beruht aber auf dem allmählichen Bekanntwerden die 
iinnlose Einteilung der Pandekten in drei Teile, die sich in allen Vulgathandschriften 
sfindet und selbst in den Ausgaben bis ins siebzehnte Jahrhundert beibehalten ist, mit 
der Benennung Digestum veétus, infortiatum und novum. Der mittlere Teil — 
24, 8-838, 17 — ding anfangs nur bis zu den Worten „tres partes“ in 85, 2, 82, 
wurde aber später verstärkt und bekam dann den barbarischen Namen infortiatum cum 
ribus partibus!. Vom Koder hatte man wieder keine alte byzantinische Handschrift, 
sondern nur verschiedene Abschriften aus der Zwischenzeit, in denen die Inskriptionen 
und Subskriptionen verkürzt und nachlässig behandelt sind, und in denen die griechischen 
Konstitutionen fehlen, später meistens auch die drei letzten Bücher; sie sind auch später, 
als man sie wieder abzuschreiben anfing, nicht wieder mit dem Koder vereinigt. Eine 
alte byzantinische Handschrift des Koder ist erst in neuerer Zeit, im Jahre 1817, in 
einem codex rescriptus in Verona, und auch nur zu einem Teile, gefunden?. Bei den 
Novellens kannte schon Irnerius den Julian?“ und das Authentikum o, die Samm— 
lung der 168 war dagegen auch den späteren Glossatoren noch nicht bekannt6. 
Die Feststellung des Textes kann hiernach nur auf dem Wege der wissenschaftlichen 
critit vorgenommen werden, wie dies bei allen andern Schriftwerken aus dem Altertume 
geschieht. Doch ist die handschriftliche Überlieferung der Pandekten eine vergleichsweise 
ehr gute, und die Kritik wird durch die Hilfsmittel unterstützt, welche die vors und 
aachjustinianische Zeit liefert: die erhaltenen Originalschriften der Juristen und vor 
allem die wortliche Üübersetzung der Basiliken und hre Scholien. In den älteren Aus— 
zaben war der handschriftliche Apparat unvollständig und die Benutzung der Byzantiner 
aum begonnenẽ. Allen Ansprüchen der Kritik genügt erst die Gesamtausgabe des 
Dorpus iuris von Th. Momnsen, . 8rüger.R.Schöll und Krolls 
8 78. Die weitere Geschichte des römischen Rechts, namentlich seine Rezeption 
n Deutschland und die Entwicklang der modernen Wissenschaft des römischen Rechts. 
Mom, Käheres über die Beschaffenheit der Florentina und, der VBulgathandschriften s. in 
hommf ens Vorrede zu seiner Ausgabe der Digesta Justiniani een I868. p. 34 -78. 
. Krüger, Kritik des Juftintanischen Koder. 1867. Oodicis Tustiniani fragmenta Vero- 
aensia, ed, P. Krüger. 1874 (reskribiert im 8. oder 9. Jahrhundert). 
Biener, Geschichte der Nopellen Justinians. 1834 w 
wi Haubord, Literalurgesch. des Novellen-Auszuges von Julian, J f. gesch. Rechts⸗ 
wiss. IV Igs;anel Nieage vau Vit NAgeabe von Sanel ibsß. sl 
ist: Eine befondere Ausgaͤbe des Authentikums mit genauen Angaben über die Zandschri ̃ 
i thenticunn. Noveiiatum lustiniani versio vulgata, ed. G. E. Heimbach. voll. 
— Neue Ausgabe von Schöll und Kroll in der untenerwähnten Novellenausgabe. 
ist Es gibt nur zwei vollfständige Handschriften davon, in Florenz und erb D erst ere 
hhe daldanb er 1581 herausgegeben. die andere von Scrimger 1558. beide aber nur 
riften. 
.. Eine Beschreibung der gesamten früheren Behandlung des Corpus iuris und, ein Ver— 
nnis aller Sespen et eene Einleitung in das romisch- gustinanie Rechts huch 
Nhang ne kurze Übersicht über Handfchrifsen und Ausgaben s. Böcking, Pandekten. 
stiniani institutiones, rec. P. Krüger. 1867. Digesta Iustiniani, Augusti 
— — 723 Th Mommsen. 2 voll. 18682. 70.
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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