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a ) 10,000 Thlr. zur baulichen Unterhaltung der damals neu erbauten
ev. Kirche zu Meseritz; b) 4000 Thlr. zur beffercn Besoldung der da
bei angestellten Prediger; c) 2000 Thlr. zur Pensionin«,g der Predi
ger-Wittwen; d) 6000 Thlr. für das cv. Hospital; e) 2000 Thlr.
Zur bessern Besoldung der an der ev. Schule angestellten ev. Lehrer;
0 2000 Thlr. für das kath. Hospital; g) 54,000 Thlr. zur Unter
stützung christlicher Orts-Armen evang. und kath. Konsession; h) 2000
Thlr. für die jüdischen Hospitalité« und Armen. Der Ortschaft Peiste
waren vermacht i) 4000 Thlr. für die ev. Kirche; k) 2000 Thlr. für
die Prediger-Stelle; 1) 1000 Thlr. zur Unterstützung der Prediger-
Wittwen; m) 1000 Thlr. zur bessern Besoldung des cv. Lehrers.
Bollwarzkvsche tzmidation.
Eine ältere Stiftung der Stadt Brieg.
Graf v. Boß-Buchsche Stipendien-Stiftung.
Der Wirk!. Geh. Rath und Konsistorial-Präsident Gras v. Boß-Buch
(ş 1864) zu Berlin, errichtete l 855 eine Stipendieu-Stistung sur Theo
logie Studirendc des ehemaligen Hcrzogthums Magdeburg, vorzugsweise
die Söhne von Geistlichen mit wenig Einkünften und zahlreicher Fa
milie. Die Aufsicht und Verwaltung das aus 2600 Thlr. Gold be
stehenden Kapital-Fonds, sowie die Nomination von Stipendien-Kandi-
daten steht dem K. Konsistorium der Provinz Sachsen, die definitive
Verleihung der vakanten Stipe,,dicn-Portionen an einen der drei vom
Konsistorium vorzuschlagenden Kandidaten aber den auf dem Sachs. Prov.-
Landtage versammelten Abgeordneten des Hcrzogthums Magdeburg zu.
Genehmigt ist die Stiftung durch Allerhöchste Ordre vom 2. Juli 1855.
— Graf v. Boß hinterließ lctztwillig noch mehrere Vermächtnisse an
Kirchen in Berlin. Vgl. Pastoral-Hülfsgesellschaft.
Voß-Ziegelmannstl^s Stift zu Stargard in Pommern.
Eine alte Stiftung für Hospitalité,,.
Joseph Bitllers,
Präseutiarius (f 1855) vermachte den Armen zu Paderborn 1000 Thlt.,
den kathol. Knabenschulen 1000 Thlr., den kath. Mädchenschulen 1000
Thlr. in Rheinisch-Westphälischen Rcntenbriefen. Ueber die jährliche
Vertheilung der Zinsen hat der Gemeinde-Rath zu entscheiden.
van Bürden» «RvperbantS-Stiftung zn Emmerich.
Şie gewährt freie Wohnung an verschiedene Arme und allgemeine Ar-
wen-Unterstlitzungen und hat in Grundstücken 4000, in Kapital 3500
Thlr. Es werden jährlich 280 Thlr. verwendet.
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W ackenrodersche Stipendien-Stiftung.
^ie 1838 t Wittwe des Geh. Kriegsraths Wacken roder vermachte
Einverständuiß mit ihrem früher verstorbenen Ehemanne ihren Nach-
mß dem Friedrich-Werderscheu Gymnafiuui zu Berlin. Derselbe sollte