Full text: Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

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allein genügen nicht, so ist meines Erachtens die Schwierigkeit 
sofort behoben. 
Mit vorzüglicher Hochachtung 
ganz ergebenst 
H. S a ch s e, M. d. R. 
Sitzung des preußischen Landtags vom 5. März 1917. 
In dieser Sitzung trat Kamerad Hue für Erhöhung der 
Löhne der Bergarbeiter der fiskalischen Gruben ein. Durch 
reichliches Material belegt, schilderte er auch, unter welchen trau 
rigen Verhältnissen die Braunkohlenbergarbeiter leben müssen. 
Er nahm sich ferner warm der Wettermänner im Saarbergbau 
an, die zu gering entlohnt seien, wie überhaupt der Lohn der 
Saarbergleute als ein ungenügender gekennzeichnet wurde. 
Der Eindruck, den die Rede Hue sowohl im Parlament als 
der Oeffentlichkeit erweckte, zwang den Fiskus, endlich auch den 
Saarbergarbeitern entgegenzukommen. Er schilderte das Elend 
der Knappschaftsinvaliden in solch ergreifender Weise, daß auch 
hier der Handesminister und der Landtag nicht umhin konnten, 
die Berechtigung der Notschreie der im fiskalischen Bergbau ab 
gearbeiteten Bergarbeiter anzuerkennen, und wurden auch zwei 
Millionen Mark als Teuerungszulagen für diese Bedürftigen 
ausgeworfen. 
Einer scharfen Kritik unterzog unser Kamerad Hue dann 
die Preissteigerung der Lebensmittel. Die erhöhten Bergbauge 
fahren wurden von ihm vorgeführt, kurz ein Bild entrollt von 
dem so gefahrvollen und entsagungsreichen Leben des Bergar 
beiters, das nicht zu verwischen war. Er wandte sich ferner 
gegen die Auslegung des § 93d des Berggesetzes, wodurch man 
gewissermaßen die achtstündige Ruhezeit zwischen den Arbeits 
schichten illusorisch machen wollte. 
Er trug den Protest der Bergarberterorganifationen vor, 
weibliche Arbeitskräfte unter Tage zu verwenden und trat ener 
gisch für die Notwendigkeit des Schutzes der weiblichen und ju 
gendlichen Arbeiter ein. 
Dieses Vorgehen brachte den Bergarbeitern reichen Nutzen, 
indem dadurch der Fiskus gezwungen wurde, ihren Forderungen 
entgegenzukommen und so mancher Anschlag, der für Gesundheit 
und Leben die schärfsten Schäden in sich trugs vernichtet wurde. 
Brotversorgung in Meggen. 
Auf eine Eingabe unseres Verbandes wegen der Brotver 
sorgung in Meggen und Umgegend an den Herrn Landrat in 
Olpe, ging am 31. März folgende Antwort ein: 
„Auf die Eingabe des Verbandes von: 12. März wegen Erhöhung 
der BroiAulagen der in Meggen und Umgegend wohnenden Bergk 
arbeiter der Gewerkschaften Sicilra und Sachtleben erwidere ich nach
	        
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