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und sieben Jahre auf der benachbarten Grube Erdmann, wurde
während der Kriegszeit entlassen und nicht wieder eingestellt. —
Otto Haubitz in Zelz bei Triebei desgleichen. Trotz mehrfacher
Nachfrage und trotz Neueinstellungen wurden die Leute nicht
wieder eingestellt. - Karl Starke in Triebet wurde nach der all
gemeinen Arbeitslosigkeit aus Anlatz der zeitweisen Stillegung
des Werkes am Anfang des Krieges nach Wiederaufnahme der
Arbeit nicht wieder eingestellt. Er hatte einige Tage gearbeitet
und wurde während der Schicht entlassen, weil er vom Direktor-
etwas stürmisch die Auszahlung des Geldes verlangt hatte. —
Emil Haupt in Kemnitz wurde im Mai gematzregelt, weil er
der Vertrauensmann unserer dortigen Ortsgruppe ist, und seit
dieser Zeit nicht wieder eingestellt. Er hat auch auf Grube Erd
mann angefragt, da hat man ihm gesagt, er müsse vorher das
rote Hemd ausziehen. Alle diese Kameraden haben auf den
Gruben Paul und Erdmann wiederholt während des Krieges
nachgefragt, sind aber zurückgewiesen worden. Sie sind in der
dcrtigcn Gegend ansässig, einige haben sogar Eigentum, sie
werden aber nicht eingestellt, obwohl Russen beschäftigt sind. —
Ferner wurden die Arbeitslosen: Eduard Sacht in Zelz bei
Triebel, Paul Hicrsigk in Triebel, Max Franz in Triebei und
August Hallus in Kalke bei Triebet, die früher auf Grube Erd-
maun gearbeitet haben und jetzt während des Krieges schon
mehrmals angefragt haben, nicht wieder eingestellt, obwohl neue
Leute eingestellt wurden. Diese Leute schlagen sich mit Gelegen
heitsarbeiten durch.
b) Braunkohlen- u n d Brikett-Industrie.
Wilhelin Jurischka in. Bockwitz, Mühlenstratze 6, wurde schon
einmal zwei Monate vor dem Krieg gematzregelt, weil er Ver
trauensmann unserer dortigen Zahlstelle ist und sich bei der
Knappschaftsältestenwahl auf der Grube Marie-Anne hatte als
Kandidat unseres Verbandes aufstellen lassen. Bei Beginn des
Krieges gelang es ihm, auf demselben Werk wieder Arbeit zu
bekommen. Der Obersteiger und der Direktor sind zum Krieg
eingezogen. Am 6. Dezember 1914 wurde er erneut entlassen.
Man ist wahrscheinlich auf ihn aufmerksam geworden. Bis heute
ist es ihm noch nicht gelungen, Arbeit zu .finden. Jurischka
besitzt ein Haus und kann schlecht von Bockwitz weg.
c) Grube A m nassen Fleck in Guben. Paul Kieschke
in Guben, Crossenerstrahe, war vergangenes Jahr Vertrauens-
mann unserer dortigen Ortsgruppe und wurde kurz vor Weih
nachten 1913 gematzregelt. Er hatte vor seiner Mahregelung
insgesamt 19% Jahre auf dem Werk gearbeitet. Da er ein Haus
besitzt und von Guben nicht weg kann, sich bis setzt mit Gelegen
heitsarbeit durchgeschlagen hat, gaben wir ihm den Rat, an